Interkulturelle Jugendarbeit in einem geteilten Land
Mazedonien ist ein geteiltes Land, albanisch Sprechende hier, mazedonisch Sprechende dort. Ganze Städte sind getrennt, eine angespannte Atmosphäre herrscht zwischen der mazedonisch und der albanisch sprechenden Bevölkerung. Sie leben in der gleichen Stadt, in der gleichen Strasse, aber immer auf der andern Seite. Sie wohnen zusammen, doch sie leben nicht zusammen. Sie sprechen nicht miteinander. Und Roma, TürkInnen, SerbInnen, Vlachen und andere sind Minderheiten irgendwo zwischendrin.
Bildungsprojekte
Auch im Bildungsystem spiegelt sich der politische Konflikt. Albanisch sprechende und mazedonisch sprechende Kinder besuchen getrennte Schulen oder Schulklassen, die einen am Morgen, die anderen am Nachmittag. Die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi fördert eine in Südosteuropa breit angelegte Initiative, Roma Kinder und Jugendliche in den Schulen zu integrieren. Ziel ist es, dass die schulpflichtigen Kinder eingeschult werden und mit der nötigen Unterstützung auch die Oberstufe beenden können.
Alternativbericht zur Situation der Kinderrechte
1260 Kinder informieren aus ihrem Blickwinkel über die Kinderrechte und sagen, in welchen Bereichen sie noch nicht umgesetzt sind. Die Stiftung unterstützte eine landesweite Umfrage, deren Wünsche und Ergebnisse Teil des Alternativberichtes der Zivilgesellschaft zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte des Kindes in Mazedonien waren. Das Projekt endete 2009.
Abgeschlossene Projekte






