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Entwicklungszusammenarbeit

Guatemala

Eine Junge am Schreibtisch

Mit der Kultur des Friedens den Kult von Bürgerkrieg und Gewalt überwinden.

El Salvador

Eine Jugendliche bei der Arbeit in der Bäckerei

Unterstützung auf dem Weg von der Grundschule ins Berufsleben.

Honduras

Kleiner Junge in einem Schulzimmer in Honduras

Innovative Bildung in ländlichen Gebieten.

Äthiopien

Ein äthiopisches Mädchen an ihrem Schulpult

Alternative Schulzentren auf dem Land erleichtern vor allem Mädchen, eine Schule zu besuchen und eine Bildung zu haben.

Tansania

Ein Junge in Tansania

Alternative Schulzentren für Kinder, die auf der Strasse leben und arbeiten.

Eritrea

Mädchen in der Schule

Eltern bauen Schulen für ihre Kinder und verwalten sie auch.

Schweiz

Kinder und Jugendliche im Spiel

Das Kinderdorf Pestalozzi mit Austausch und Lernen: Hier begegnen sich Jugendliche aus den Projekten in Südosteuropa, SchülerInnen aus Schweizer Schulklassen und Kinder und Jugendliche, die im Kinderdorf Pestalozzi in Trogen leben.

Serbien

Roma und SerbInnen einem Workshop

Junge Erwachsene stärken, damit sie einen Beitrag zur Bildung einer demokratischen Gesellschaft leisten können.

Mazedonien

Jugendliche in einem Workshop

Interkulturelle Jugendarbeit in einem zerstrittenen Land.

Rumänien

Zwillinge im Kindergartenm, Rumänien

Schulbildung für Roma und interkulturelle Bildung in Schulen und Tageszentren.

Moldawien

Workshop mit jungen Leuten

Interkultureller Dialog zwischen Ethnien.

Burma

Mädchen in Burma/Myanmar

Ausbildung von lokal ansässigen Lehrkräften und kindergerechter Unterricht.

Laos

Fertigkeiten wie Flechten gehören auch zum Unterricht

Integration von lokalem Wissen und traditionellen Fertigkeiten in die Lehrpläne.

Thailand

In einem Kindergarten

Unterricht für ethnische Minderheiten in der Muttersprache.

Bildung spielt eine Schlüsselrolle im Kampf gegen die Armut

„Meine Eltern können weder lesen noch schreiben. Wenn sie einen Brief lesen oder schreiben wollen, müssen sie jemanden dafür bezahlen. Das ist für sie ein grosses Problem, da sie nicht wissen, ob das, was sie sagen, richtig niedergeschrieben wird oder ob der Brief richtig vorgelesen wird. Darüber hinaus ist es ein Problem, weil sie ihre Geheimnisse mit jemand anderem teilen müssen, und natürlich, weil sie dafür bezahlen müssen. Heute, wo ich ihnen dabei helfen kann, erinnern sich meine Eltern dieser Tage als Tage der Blindheit. Heute bin ich das Auge meiner Familie.“

 

Die Fähigkeit zu lesen und zu schreiben hat die Rolle dieser äthiopischen Schülerin in der Familie und der Gesellschaft positiv verändert. Das Projekt, an welchem dieses Mädchen teilnimmt, wie auch die anderen Projekte der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi, verbessert das Leben der involvierten Kinder, Jugendlichen und derer Familien nachhaltig.

 

Kinderrechte und Interkulturalität

Die Arbeit der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi basiert auf den Werten und Prinzipien der Kinderrechte und der Interkulturalität: Wir arbeiten in unseren Projekten zusammen mit lokalen Partnern und Regierungsstellen darauf hin, das Recht auf eine qualitativ gute Bildung in 13 Ländern zu realisieren. Dabei ermöglichen wir es den Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, welche in unsere Projekte involviert sind, aktiv ihre Mitverantwortung wahrzunehmen, sich in ihrer Umgebung für mehr Gerechtigkeit, für eine Gleichbehandlung der Geschlechter, sowie Toleranz und Chancengleichheit zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen einzusetzen.

 

Qualität in der Bildung

Der Qualität der Bildung messen wir eine hohe Bedeutung bei: ein qualitativ guter Unterricht bedeutet neben guten Resultaten im Lesen, Schreiben oder Rechnen auch, dass darin Werte, Wissen und Fähigkeiten vermittelt werden, welche nötig sind, um in der unmittelbaren Umgebung, aber auch in einer sich immer mehr globalisierenden Welt, erfolgreich bestehen zu können.

 

In den Projekten der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi werden deshalb Lehrpersonen ausgebildet, so dass sie auch in erschwerten Bedingungen mit sehr grossen Klassen und wenig Unterrichtsmaterialien einen qualitativ guten Unterricht durchführen und so jedes Kind in seinen Fähigkeiten fördern können. Lehrpläne werden in den Projekten den lokalen Bedürfnissen angepasst, und spezifische Themen für die Stärkung des friedlichen Zusammenlebens, wie zum Beispiel Themen der lokalen Kultur, interkulturelle Kommunikation oder Kinderrechte, werden erarbeitet.

 

Kinder, welche an den Projekten teilnehmen, entwickeln so ihr Selbstwertgefühl, sie erhöhen ihre Aufmerksamkeit und Leistungen im Unterricht und entfalten ein vertieftes und bewussteres Verständnis ihrer eigenen Kultur und der Situation ihrer Umgebung und ihres Landes. Mit diesen Fähigkeiten werden sie in Zukunft wichtige Arbeit für die Entwicklung und Armutsreduktion in ihrer Umgebung, und die Erhaltung ihrer Umwelt leisten können.

 

Fakten

Die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi konzentriert sich in ihren Projekten weltweit ausschliesslich auf die Bildung und konnte sich so ausgewiesene Kompetenzen in diesem Bereich erarbeiten. In 13 Ländern, auf vier Kontinenten nehmen gegen 296'000 Kinder, Jugendliche, aber auch Lehrerpersonen, Eltern und (Bildungs)Behörden an 39 Projekten teil und profitieren direkt oder indirekt vom Engagement der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi.

 

Information

Detaillierte Informationen über unsere Projekte finden Sie bei den einzelnen Ländern.

 

Für Partnerorganisationen

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Evaluation DEZA

Eine Evaluation im Auftrag der DEZA kommt zum Schluss, dass die Projekte der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi in hohem Grade effizient, effektiv, von guter Qualität und relevant für das Leben der Kinder und Jugendlichen sind.
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