Warum können nicht alle Kinder schwimmen?

Zur Schule gehen, Versteckis spielen dürfen, keinen Hunger leiden und gepflegt werden, wenn man krank ist: Das alles sollte eigentlich selbstverständlich sein. Doch für viele Kinder weltweit ist es das nicht. Dabei sind Bildung, Gesundheit oder Freizeit in der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen als universelle Rechte festgehalten. Kinder haben das Recht, sie einzufordern – der Staat und die Gesellschaft die Pflicht, sie zu erfüllen. Dieses Jahr wird die Kinderrechtskonvention 30 Jahre alt. Gemeinsam mit Ihnen feiern wir das Erreichte und stellen Forderungen für die Zukunft.

30 Jahre Kinderrechte, ein Grund zu feiern. Oder doch nicht? Denn obwohl die Unterzeichnung der Kinderrechtskonvention bereits einige Jahre her ist, haben noch lange nicht alle Kinder die Möglichkeit, zur Schule zu gehen, ihre Meinung frei zu äussern oder erhalten Schutz vor Diskriminierung.

Kinderrechte im Fokus

Kinderrechte sind ein Schwerpunktthema unserer Arbeit. In allen unseren 13 Projektländern arbeiten wir darauf hin, dass Kinder ihre Rechte kennen und diese von Staat und Gesellschaft eingehalten werden. In Tansania bilden wir beispielsweise Vertrauenslehrerinnen und -lehrer aus, denen die Kinder sich anvertrauen können. Körperliche Bestrafung ist dort noch weit verbreitet, verstösst aber klar gegen das Recht auf Schutz vor Misshandlung.

In Moldawien setzen wir unter anderem einen Fokus auf Kinder mit besonderem Bildungsbedarf und gewähren ihnen das Recht auf Förderung. In Südostasien setzen wir uns für einen Unterricht basierend auf der Muttersprache ein, um das Recht auf Kultur zu gewähren. Und in zahlreichen Projekten in Ostafrika und Südosteuropa geben wir Kindern eine Stimme und gewähren ihnen ihr Recht auf freie Meinungsäusserung: In Schulräten und Schulparlamenten können sie sich einbringen und mitentscheiden. Ausserdem sensibilisieren wir Lehrpersonen und Eltern zum Thema Kinderrechte. Und in der Schweiz wissen viele Kinder nicht, dass sie Rechte haben. Das wollen wir ändern.

Recht auf Bildung als Kern der Arbeit

Besonders am Herzen liegt uns aber natürlich das Recht auf Bildung. Es ist ein zentraler Bestandteil all unserer Projekte. Denn nur wenn alle Kinder unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Status und ihrem Geschlecht die Chance auf eine qualitative Bildung erhalten, sind wir unserem Ziel einer gerechteren und friedlicheren Welt einen grossen Schritt näher.

Es braucht Zukunftsperspektiven für Benachteiligte und Hoffnung für Kinder und Jugendliche.

Und so feiern wir dieses Jahr die Kinderrechte und zeigen gleichzeitig auf, dass es noch ein weiter Weg ist, bis alle Kinder die gleichen Rechte haben.

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Warum können nicht alle Kinder schwimmen?

Viele Kinder auf dieser Welt haben keine Chance auf Spiel und Freizeit. Gemeinsam können wir das ändern.

Art. 31: Recht auf Spiel und Freizeit

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Warum dürfen nicht alle Kinder zur Schule gehen?

Viele Kinder auf dieser Welt haben keine Chance auf Bildung. Gemeinsam können wir das ändern.

Art. 28: Recht auf eine gute Schulbildung

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Warum dürfen nicht alle Kinder sagen, was sie denken?

Viele Kinder auf dieser Welt haben keine Chance auf Meinungsfreiheit. Gemeinsam können wir das ändern.

Art. 12: Recht auf freie Meinungsäusserung

Roadshow #teamjustitia: Justitia unterwegs in der Schweiz

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Um den Geburtstag der Kinderrechte zu feiern und gleichzeitig darauf aufmerksam zu machen, dass es noch viel zu tun gibt, sind wir von August bis November mit unserer Galionsfigur Justitia in der Schweiz unterwegs und besuchen fünf Schweizer Städte. Treffen Sie uns in St.Gallen, Luzern, Zürich, Basel und Bern und setzen Sie ein Zeichen für die Einhaltung der Kinderrechte.

An unserer Roadshow erfahren Sie mehr über unser weltweites Engagement und lernen unsere Projekte kennen, mit denen wir in 13 Ländern dafür sorgen, dass die Kinder und Jugendliche in einer gerechteren und friedlicheren Welt aufwachsen können.

Neben spannenden Einblicken können Sie sich zusammen mit der lebensgrossen Justitia ablichten lassen oder am Glücksrad drehen. Wir freuen uns auf zahlreiche kleine und grosse Besucherinnen und Besucher.

Hier machen wir Halt

Jeweils von 10 bis 17 Uhr treffen Sie uns an folgenden Orten:

24. August: St.Gallen, Marktplatz

28. September: Luzern, Bahnhofplatz Torbogen

12. Oktober: Zürich, Hirschenplatz

16. November: Basel, Theaterplatz

20. November: Bern, Bundesplatz als Teil der grossen Kinderrechtsfeier

Wer die Reise unserer Justitia verfolgen will, folgt uns am besten auf Instagram oder schaut sich den Hashtag #teamjustitia regelmässig an.

Tag der Kinderrechte am 20. November

Am 20. November ist Internationaler Tag der Kinderrechte und damit der perfekte Zeitpunkt für eine Geburtstagsfeier auf dem Bundesplatz. Gemeinsam mit Pro Juventute, Kinderschutz Schweiz und dem Komitee der UNICEF Schweiz und Liechtenstein feiern wir 30 Jahre Kinderrechte und die Erfolge, die in dieser Zeit erreicht wurden.

Wir zeigen aber auch auf, warum die Arbeit zur Sicherung dieser Rechte noch nicht abgeschlossen ist, weder in der Schweiz noch weltweit. Die Bundesstadt ist zugleich die letzte Destination unserer Roadshow durch die Schweiz und natürlich wird auch unsere Justitia mit vor Ort sein.

Programm

Vormittag

Am Vormittag findet ein spannender, auf die Kinder und Jugendlichen zugeschnittener Postenlauf zum Thema Kinderrechte durch die Stadt Bern statt. Vielleicht finden ja auch Sie einen der Posten?

Nachmittag

Am Nachmittag wird gefeiert und zwar richtig. Wir freuen uns, wenn Sie Teil unseres Programmes sind.

12.10 Konzert La Nefera Teil 1

12.30 Begrüssung durch das Projektteam 30 Jahre Kinderrechte

12.40 Konzert La Nefera Teil 2

13.00 Ansprache von Franziska Teuscher, Gemeinderätin der Stadt Bern

13.10 Open Mic: Kinder ergreifen das Wort und platzieren ihre Wünsche für die Zukunft unserer Welt

13.40 Bundesrat Alain Berset nimmt die Forderungen, Wünsche, Sorgen und Anliegen der Kinder entgegen und wird von Kindern zu den Kinderrechten interviewt

14.10 Konzert Nemo

14.45 Gemeinsames Singen des Kinderrechtssongs

15.00 Ende des Anlasses

Ermöglichen Sie Kindern eine Zukunft mit mehr Gerechtigkeit

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