193 Staaten – eine Vision

31.01.2019 - 12:59 | Romina Bösch

Armut, Ungleichheiten, Klimawandel – mit diesen Herausforderungen ist die Weltbevölkerung konfrontiert. Die 193 Mitgliedstaaten der UNO wollen dagegen ankämpfen und gemeinsam an einem Strang ziehen.

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Informationen zu den nachhaltigen Entwicklungszielen und den Definitionen der 17 Ziele und 169 Unterziele finden Sie auf: www.eda.admin.ch/agenda2030

Ein kurzer Blick in die Medien genügt, um zu sehen, welchen Problemen die Welt tagtäglich gegenübersteht. Vielen Kindern ist der Zugang zu Bildung verwehrt, die Gleichberechtigung der Frau ist weltweit bei weitem noch nicht erreicht, und alleine in der Schweiz landen im Jahr 2,3 Millionen Tonnen Lebensmittel im Abfall. Fakten, die schon längst nicht mehr existieren sollten.

Siebzehn Wegweiser

Diese weltweiten Probleme wollen die UNO-Mitgliedsstaaten mit vereinten Kräften lösen oder zumindest eindämmen. Dazu wurden Ziele erarbeitet, welche die globalen Herausforderungen auf gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und ökologischer Ebene in Angriff nehmen sollen. Das Resultat: 17 nachhaltige Entwicklungsziele (auch Sustainable Development Goals oderSDGs genannt), die am 25. September 2015 beschlossen wurden. Diese Ziele decken ein immenses Themenspektrum ab: von der Überwindung der Armut, dem Schutz der biologischen Vielfalt bis zur Förderung der Gesundheit. Die 17 Ziele enthalten insgesamt 169 Unterziele, beispielsweise soll das Entwicklungsziel «kein Hunger » nicht nur den weltweiten Hunger beseitigen, sondern genauso eine gesunde und nachhaltige Ernährung fördern und Fettleibigkeit verringern.

Gemeinsam zum Ziel

Die UNO und ihre Mitgliedsstaaten streben an, bis im Jahr 2030 alle 17 nachhaltigen Entwicklungsziele zu erreichen. Wie schön wäre die Vorstellung, dass es in zwölf Jahren keine hungernden Menschen mehr gibt, kein Kind mehr ohne Schulbildung bleibt und bedrohte Tierarten nicht ausgestorben sind? Diese Ziele können aber nur dann erreicht werden, wenn sich alle Staaten gleichermassen dafür einsetzen. Auf nationaler Ebene ist zum einen die Mithilfe von staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen gefragt. Zum anderen ist die Umsetzung auf den Einsatz der Bevölkerung angewiesen. Vom verantwortungsbewussten Konsum bis zum ökologischen Reisen: Jeder und jede kann einen Beitrag zu einer nachhaltigen Welt leisten.

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