Aus Fremden wurden Freunde

24.02.2021 - 11:27 | Christian Possa

Children's Summit Ethiopia – ein Jahr danach. Im Video lassen wir den Children's Summit noch einmal Revue passieren. Und im Gespräch erzählt Etsegenet Kebede, Bildungsverantwortliche der lokalen Partnerorganisation Ethiopian Center for Development, vom Wert der Vorbereitungswoche, ihren persönlichen Höhepunkte sowie davon, wie das Gipfeltreffen nachwirkt.

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Etsegenet Kebede, im Vorfeld des Children's Summit fand eine Ausbildungswoche für Trainer*innen statt. Was hat diese deiner Meinung nach gebracht?
Sie hat uns bei den täglichen Aktivitäten und bei der Moderationsarbeit während des Gipfels geholfen. Der Workshop zur interkulturellen Bildung hat einen wichtigen Beitrag geleistet zur weiteren Ausbildung von Lehrkräften und Betreuenden in unseren Projekten. Und: Mithilfe unserer Ausbildner*innen konnten wir ein Handbuch mit Detailaktivitäten entwerfen, auf welches wir und unsere Partner auch in Zukunft zurückgreifen können.

Welche Elemente der Ausbildung haben sich im Projektalltag bewährt?
Kate und Julian haben uns nicht nur geholfen, die Ziele der interkulturellen Bildung zu verinnerlichen. Sie haben uns auch aufgezeigt, wie man durch die Wertschätzung von Ähnlichkeiten und Unterschieden andere im positiven Sinne beeinflussen kann. Darüber hinaus haben wir viele aktive und spielerische Moderationsansätze kennengelernt.

Sprechen wir über den Children's Summit. Was ist ihnen besonders in Erinnerung geblieben?
Das Kernziel des Children's Summit ist mir persönlich ein wichtiges Anliegen: Kindern unterschiedlicher Hintergründe eine Plattform zu bieten, um ihre Kulturen auszutauschen, Unterschiede und Gemeinsamkeiten schätzen zu lernen und eine friedliche Koexistenz zu fördern. In den Workshops selber gab es viele interessante Momente. Beispielsweise bei der Übung, wo sich die Teilnehmenden gegenseitig ihre einheimischen Spiele zeigten. Es war schön, die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler zu beobachten, mit der sie mitmachten.

Come hanno vissuto lo scambio i bambini?

Nelle riflessioni, molti partecipanti hanno indicato che non si aspettavano che un metodo di apprendimento e di scambio tra culture così interattivo, partecipativo e piacevole, sarebbe stato così divertente. Hanno inoltre dichiarato che questa piattaforma ha contribuito a far acquisire loro maggiore fiducia in sé stessi e a rispettare lo stile di vita e la cultura altrui.

Il Children‘s Summit risale ormai a più di un anno fa. Com’è andata la trasmissione di conoscenze ed esperienze?

L’utilizzo di specifici strumenti tematici e la collaborazione con i diversi club di bambini delle scuole coinvolte nei progetti si sono rivelati il metodo fondamentale per diffondere nuove informazioni e apportare un cambiamento migliorativo. Sfortunatamente, la chiusura forzata delle scuole a causa del Covid-19 a marzo ha ostacolato questo lavoro. Tuttavia, abbiamo intenzione di continuare a lavorarci non appena le scuole verranno riaperte.

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