Austausch mit Gleichaltrigen

Vom 17. bis 20. Oktober wohnten die Lernenden der Raiffeisen Schweiz Genossenschaft im Kinderdorf Pestalozzi. Sie nahmen an einer Austauschprojektwoche mit je einer Gruppe aus Mazedonien und aus Moldawien teil. Die Jugendlichen unterhielten sich miteinander über Diskriminierung, Stereotypen und stellten sich vor, wie eine perfekte Welt in ihren Augen aussehen müsste.

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Insgesamt 120 Jugendliche haben an der Austauschprojektwoche im Kinderdorf teilgenommen. Gegenseitiges Kennenlernen, interkultureller Austausch und die Verbesserung der Englischkenntnisse stehen für die jungen Erwachsenen im Vordergrund.

Der IT-Lehrlingsverantwortliche Pascal Schönholzer findet das Projekt für seine Lernenden gut: "Die Woche im Kinderdorf Pestalozzi stärkt den Zusammenhalt unter den Lernenden. Und sie erkennen, wie unterschiedlich unsere Ausgangslagen im Leben sind."

Gabriel ist im zweiten Lehrjahr bei Raiffeisen und er findet das Projekt eine tolle Erfahrung. Eindrücklich fand er, wie gross die Unterschiede zwischen der Schweiz, Mazedonien und Moldawien sind. "Bei einem Spiel starteten wir alle auf einer Linie. Es wurden uns verschiedene Aussagen vorgelesen und bei jeder zutreffenden Aussage durfte man einen Schritt nach vorne gehen. Am Ende sah man, wie viel weiter wir Schweizerinnen und Schweizer gehen konnten als die Andern."

Der interkulturelle Austausch hat bei ihm auch das Interesse an den anderen Ländern geweckt. "Ich war noch nie im Balkan oder in Moldawien. Es muss dort sehr schön sein und ich kann mir vorstellen, diese Länder einmal zu bereisen."
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In den Workshops, welche von Pädagoginnen und Pädagogen der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi geleitet wurden, diskutierten die Jugendlichen über ihre Vorstellungen von der Welt und wie ein Zusammenleben verschiedener Kulturen und verschiedener Lebensformen möglich ist. Viele der Übungen benötigten eine aktive Teilnahme der Jugendlichen indem sie Rahmenbedingungen gestalteten und dabei auch auf Herausforderungen trafen. Wie findet man Lösungen über Sprachgrenzen hinweg? Was heisst Diskriminierung und wo versteckt sie sich im Alltag? Die spezifischen Übungen verfolgen das Ziel, die Selbst- und Sozialkompetenz der Jugendlichen zu stärken.

In ihrer freien Zeit konnten die Jugendlichen den Jugendtreff des Kinderdorfes besuchen, auf dem Gelände Fussball spielen oder im eigenen Gruppenhaus relaxen. Diese Angebote sollen ermöglichen, dass die Begegnungen und der interkulturelle Austausch auch in der Freizeit stattfinden.

Nach der Abreise der Lernenden der Raiffeisen Schweiz Genossenschaft ist das Projekt für sie noch nicht beendet. Die jungen Erwachsenen werden das Erlebte in Form von Radiosendungen nachbearbeiten. Dazu wird der Radiobus des Kinderdorfes die Raiffeisen am 29. November 2017 auf dem Roten Platz in St. Gallen besuchen und die Lernenden der Raiffeisen Schweiz Genossenschaft gehen live auf Sendung.

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