«Es geht mir darum, Menschen in Not zu helfen»

Warum Menschen uns unterstützen 20.03.2019 - 15:13 | Simon Roth

Seit drei Jahren unterstützt Gerhard aus Basel die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi mit Spenden. Für den 70-Jährigen handelt es sich um eine Herzensangelegenheit. Weshalb er spendet und woher er das Vertrauen nimmt, dass das Geld am richtigen Ort ankommt, erzählt er im Interview.

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Für Gerhard ist das Spenden eine Herzensangelegenheit.

Gerhard, Sie haben eine spezielle Spendenaktion in Ihrem Umfeld durchgeführt. Erzählen Sie bitte davon.

Mein Partner und ich haben unsere runden Geburtstage im vergangenen November gemeinsam unter dem Motto «Kinderdorf Pestalozzi» gefeiert. Freunde und Verwandte sollten anstelle von Geschenken Geld für die Stiftung in den mitgebrachten Kinderdorf-Rucksack legen. Den gesammelten Betrag haben wir dann verdoppelt. So ist eine grössere Privatspende zusammengekommen.

Wie ist die Aktion angekommen?

Extrem gut. Auch, weil wir die Organisation vorgestellt, über Tätigkeiten und Ziele aufgeklärt haben. Dabei konnte ich viel aus der Erfahrung von Besuchen in Trogen schöpfen.

Wie sind Sie auf die Stiftung aufmerksam geworden?

Vor drei Jahren in den Ferien im schönen Appenzellerland. Da kam die Idee, das Kinderdorf Pestalozzi kennen zu lernen und mehr über die Arbeit der Stiftung zu erfahren. Die Führung durch das Besucherzentrum war sehr beeindruckend. Ich hatte nicht gewusst, dass die Stiftung neben den Austauschprojekten in Trogen auch weltweit Bildungsprojekte unterstützt. Die Zahl der Kinder, die davon profitieren, ist enorm. Der Besuch der Ausstellung war ausschlaggebend für meinen Entscheid, etwas zu spenden.

Worauf achten Sie bei einer Organisation?

Der persönliche Kontakt ist mir wichtig. Im vergangenen August haben wir einen Tag im Kinderdorf verbracht und in diverse Projekte reingeschaut. Die Mitarbeitenden geben der Stiftung ein Gesicht. Im Gespräch wird das Tun der Organisation spürbar.

Welchen Eindruck haben Sie gewonnen?

Besonders aufgefallen ist mir die lockere Atmosphäre. Im Kinderdorf treffen viele unterschiedliche Charaktere aufeinander und trotzdem klappt das Zusammenleben scheinbar problemlos. Die Grösse des Dorfes ist überschaubar und deshalb ideal für den Austausch von Kindern verschiedener Herkunft. Die Tatsache, dass es etwas abseits liegt, stört mich nicht. Im Gegenteil – der Standort ist optimal.

Spenden Sie auch an andere Organisationen?

In meiner Tätigkeit als Beistand habe ich eine ältere Dame mit schwerer Demenz betreut. Das hat grossen Eindruck auf mich gemacht, sodass ich entschieden habe, die Stiftung Synapsis zu unterstützen, die Alzheimerforschung betreibt. Ebenfalls regelmässig spende ich an andere Organisationen. Neben diesen fixen Beträgen spende ich auch an Soforthilfeprojekte in Gebieten, die von schweren Naturereignissen betroffen sind oder wo eine humanitäre Katastrophe herrscht, wie zum Beispiel die Rohingya-Flüchtlinge in Myanmar.

Weshalb spenden Sie an die Stiftung?

Ich bin überzeugt, dass die Projekte am richtigen Ort platziert sind. Die Menschen stehen hinter den Idealen der Stiftung. Gespräche am Sommerfest mit verschiedenen Personen aus den Projekten bestätigten diesen Eindruck. Die Mitarbeitenden sind begeistert bei der Arbeit, auch wenn es nicht immer einfach ist. Diese Begegnungen waren ein Aufsteller für mich.

Weshalb spenden Sie?

Es geht mir darum, Menschen in Not zu helfen, ihnen eine Freude zu bereiten. Wohltätige Organisationen sind angewiesen auf Spenden von Firmen und Privatpersonen. Ohne Spendengelder gäbe es das Kinderdorf Pestalozzi in dieser Form nicht. An Orten, wo Zukunftsperspektiven wachsen und menschliches Leid gelindert wird, ist mein Geld gut angelegt.

Woher kommt Ihr Vertrauen, dass die Spenden am richtigen Ort ankommen?

Ich stehe voll und ganz hinter den Organisationen, denen ich Geld spende. Mein Vertrauen schöpfe ich aus den persönlichen Kontakten, die ich gerne pflege, zum Beispiel am Sommerfest, das jedes Jahr veranstaltet wird. Anderen Spenderinnen und Spendern kann ich einen Besuch in Trogen nur ans Herz legen.

Wann steht Ihr nächster Besuch an?

Das Sommerfest im Kinderdorf ist in der Agenda notiert. Den Besuch werden wir mit einem Aufenthalt im Appenzellerland verbinden. Die beiden Orte gehören einfach zusammen. Auf die Ankunft in Trogen freue ich mich jeweils schon am Morgen des Besuches.

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