Fremden Kulturen offener begegnen

Tue, 08/22/2017 - 07:49 | Melanie Sutter

Vergangene Woche erhielt die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi hohen Besuch. Der dritte Botschaftssekretär von Belarus kam von Bern nach Trogen, um einen Einblick in die Arbeit der Stiftung zu erhalten. Dafür besuchte er ein interkulturelles Austauschprojekt im Kinderdorf.

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Zurzeit nehmen Jugendliche aus Belarus gemeinsam mit mazedonischen Schülerinnen und Schülern an einem interkulturellen Austauschprojekt im Kinderdorf teil. Der dritte Botschaftssekretär Vladislav Sak­hashchik besuchte die Jugendlichen während einem Workshop rund um das Thema Teamwork.

Spass haben im Workshop

Für den Einstieg in die Thematik wurde ein Spiel gespielt. Ziel war es, ein Konstrukt zu bauen, dass ein herunterfallendes Ei auffangen kann, ohne dass es zerschlagen wird. Die Jugendlichen knobelten und es entstanden viele unterschiedliche Lösungsansätze. Nach zwanzig Minuten wurden die Eier fallen gelas­sen. «Ich glaube, wenn ich ein Kind hier im Kinderdorf wäre, würde es mir auch so Spass machen, wie ihnen», meint Sakhashchik lachend.

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Die Jugendlichen schauen gespannt nach oben und warten darauf, ob ihr Ei zerschlägt oder nicht.

Wichtige Arbeit geleistet

«Die Tätigkeit der Stiftung empfinde ich als sehr wichtig und wertvoll für die Kinder aus anderen Län­dern», findet Sakhashchik. «Die ausländischen Kinder können neben dem interkulturellen Austausch auch die Schweiz kennenlernen und lernen miteinander auf Englisch zu kommunizieren», sagt der dritte Botschaftssekretär weiter.

Gemeinsam essen

Nach dem Workshop ass Vladislav Sakhashchik mit den Kindern in ihrem Haus zu Mittag. «Die Kinder haben mir erzählt, was sie alles schon hier im Kinderdorf erlebt haben», erklärt Vladislav. «Es ist schön zu sehen, wie glücklich sie sind und wie Kinder aus Belarus mit Kindern aus Mazedonien gemeinsam essen, reden und lachen.»

Miteinander kommunizieren

«Die Kinder sind unsere Zukunft», ist sich Vladislav Sakhashchik sicher. Darum ist es umso wichtiger, dass sie lernen, mit anderen Kulturen umzugehen und Verständnis für die Andersartigkeit entwickeln können. Denn ein friedliches Zusammenleben ist nur mit Toleranz und gegenseitigem Verständnis möglich.

Offen aufeinander zugehen

Vladislav Sakhashchik ist überzeugt, dass die Kinder nach einem Aufenthalt im Kinderdorf offener gegenüber anderen Kulturen werden. «Eine Gruppenbetreuerin erzählte mir während dem Essen, dass viele Kinder, die im Kinderdorf waren, später Dolmetscher werden, oder in einem internationalen Bereich arbeiten», fügt Vladislav hinzu. Dies weil sie hier merken, wie wichtig es ist, einander zu verstehen und dieses Wissen in die Welt hinaus tragen wollen.

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Der dritte Botschaftssekretär Vladislav Sak­hashchik (hinten links im Bild) mit den belarussischen Kindern im Kinderdorf Pestalozzi

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