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07.05.15 | Fiona Feuz

Diese Woche ist ausserordentlich viel los im Kinderdorf, rund 160 Jugendliche aus Moldawien, Serbien und Zil (St.Gallen) treffen im Rahmen einer Projektwoche aufeinander. Jeder Tag steht für die Jugendlichen unter einem anderen Motto. Sie lernen mehr über andere Kulturen und was es heisst, diskriminiert zu werden. Am heutigen Tag steht interkulturelle Kommunikation auf dem Programm.

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Die Jugendlichen lösen gemeinsam eine Aufgabe. © Stiftung Kinderdorf Pestalozzi

Um neun Uhr sitzen alle versammelt im Schulhaus, sie sehen noch etwas müde aus, da sie am Vortag ein Sportturnier gehabt haben. Die Jugendlichen sprechen rumänisch, serbisch oder schweizerdeutsch, in der Gruppe unterhalten sie sich auf Englisch. Bei so vielen Sprachen und Kulturen ist es nicht immer einfach, sich zu verständigen.

Schrumpfende Bilder

Mit einem Postenlauf erfahren die Jugendlichen mehr über die verschiedenen Aspekte der interkulturellen Kommunikation. An jedem Posten gibt es eine andere Übung, für die die Gruppe aus serbischen, Schweizer und moldawischen Jugendlichen eine Stunde Zeit haben. Der erste Posten nennt sich «schrumpfende Bilder». Dabei lernen die Jugendlichen, welche Informationen benötigt werden, damit man sich richtig verständigen kann und wie schnell Missverständnisse entstehen. Dafür werden die Jugendlichen in kleine Gruppen aufgeteilt. Die erste Person sieht ein Bild und beschreibt dieses der zweiten Person der Gruppe, ohne dass diese das Bild kennt. Die letzte Person der Gruppe zeichnet das Bild. Natalia und Marta sind überrascht: «Mit dieser Übung haben wir gemerkt, dass wir alle anders sind, Dinge anders sehen und erklären.» So erfahren die Jugendlichen, wie schnell auf Grund von Sprache oder Kultur Missverständnisse entstehen können.

Lernen aufeinander zu achten

An weiteren Posten dürfen die Jugendlichen nur in ihrer Muttersprache reden und müssen so gemeinsam knifflige Aufgaben bewältigen oder Rätsel ohne Worte lösen. «Mit den Übungen lernen die Jugendlichen besser aufeinander zu achten, einander zuzuhören, aber auch nachzufragen. Dadurch können sie ihren Horizont erweitern und Menschen aus anderen Kulturen besser verstehen,» erklärt Barbara Germann, Pädagogin der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi. Und genau darum geht es bei der interkulturellen Kommunikation.

«Mit den Übungen lernen die Jugendlichen besser aufeinander zu achten, einander zuzuhören, aber auch nachzufragen.»

Barbara Germann – Pädagogin Schulprojekte

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