Einblick in einen Workshop unserer Mobile Reporter

04.09.2020 - 10:29 | Manuel Walder

Beim Workshop der Mobile Reporter vom powerup_radio schlossen die Jugendlichen neue Freundschaften und lernten viel Wissenswertes. Um den Tag abzurunden, haben sie gemeinsam eine Radiosendung vorbereitet und sogleich live ausgestrahlt.

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Es war wenig los im Kinderdorf im Juni, da wegen der Corona-Pandemie vieles stillstand. Aber der Workshop mit anschliessender Livesendung der Mobile Reporter fand statt. Mobile Reporter  sind jugendliche RadiomoderatorInnen, die selbstständig Beiträge erarbeiten und fürs Radio aufbereiten. Dafür braucht es Know-how, und dieses Wissen haben die RadiopädagogInnen acht Jugendlichen an einem intensiven Tag vermittelt. Vier der Kids waren ganz neu zur Gruppe gestossen und sind seither mit Begeisterung dabei. Bevor es losgehen konnte, mussten sich die Jugendlichen erst einmal gegenseitig besser kennenlernen.

Bei einer Speeddating-ähnlichen Runde kamen sie ins Gespräch und konnten so das Eis brechen. Im Seminarraum des Kinderdorfes teilten sich die Jugendlichen auf die vorbereiteten Arbeitsplätze auf. Im ersten Schritt hörten sie sich ältere Radiobeiträge an und reflektierten diese anschliessend gemeinsam. Wo waren Schwachstellen, was hätte man noch verbessern können, und was kann man für zukünftige Radiobeiträge mit auf den Weg nehmen? Alle ReporterInnen brachten sich aktiv in die Diskussion ein. Und man klärte ganz konkrete Fragen: Wo steht ein Mikrofon am besten, und wie spricht man da rein? Dies konnten die Erfahreneren sofort zeigen.

«Ich bin sehr gerne ein Mobile Reporter. Ich kann es auch allen weiterempfehlen, man sollte aber offen für Neues sein. »

Neo, 11 Jahre – Mobile Reporter

In einem weiteren Schritt trainierten die Jugendlichen, wie man eine Audiospur korrekt schneidet, um störende Geräusche oder Versprecher zu entfernen. Keine leichte Aufgabe, welche die RadioreporterInnen aber ohne Probleme meisterten. Hier und da hörte man die Jugendlichen lachen, da vom Radioteam des powerup_radio mit Absicht lustige Geräusche in die Übung eingebaut worden waren. Die Stimmung war heiter, und von Nervosität über die bevorstehende Livesendung war nichts zu spüren. 

Nach dem gemeinsamen Mittagessen trafen auch schon die angekündigten Gäste für die Livesendung ein. Désirée und Barbara stellten sich und ihr Interviewthema kurz vor, die Mobile Reporter teilten sich in zwei Gruppen auf, begannen zu recherchieren und arbeiteten gemeinsam Interviewfragen aus. Beim ersten Thema drehte sich alles rund ums Fahrradfahren, beim anderen Interview um den Tanzstil Lindy Hop. Da die Jugendlichen äusserst neugierig waren, mangelte es nicht an Interviewfragen für den bevorstehenden Radiobeitrag. 

Viel Zeit für die Vorbereitung der Livesendung blieb aber nicht. Schon bald machte sich die erste Gruppe auf den Weg ins Radiostudio. Alle suchten einen Platz mit Mikrofon aus, positionierten dieses wie am Vormittag besprochen und gingen in Gedanken noch einmal die Interviewfragen durch. Und schon ging es los. Die Lampe hinter der leitenden powerup_radio-Moderatorin Samantha Kuster schaltete auf Rot – das Zeichen, dass man live auf Sendung ist. Wie Profis stellten sie der Interviewpartnerin die vorbereiteten Fragen. Rund sieben Minuten waren die Mobile Reporter live auf Sendung. «Ich war vor der Sendung doch ein wenig nervös, mit dem Resultat bin ich aber sehr zufrieden», berichtet Neo danach. Zum Abschluss reflektierte die Gruppe die Sendung gemeinsam – um so für weitere Radiosendungen zu lernen. Die Mobile Reporter äusserten sich selbstkritisch, waren aber im Ganzen sehr zufrieden. Ganz zum Schluss besprachen sie die Themen für ihre kommenden Radiobeiträge. Diese nehmen die Jugendlichen selbstständig zu Hause auf. Das Know-how und die Ausrüstung haben sie ja nun.

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