«Es ist mir wichtig, mich dafür einzusetzen»

Maja Mihenovic präsidiert den Schülerrat der Projektschule Učitelj Tasa im serbischen Niš. Im Interview erzählt die 15-Jährige, warum sie sich für die Kinderrechte engagiert, was sich an ihrer Schule seit Projektbeginn verändert und was der Austausch im Kinderdorf in Trogen bei ihr bewirkt hat.

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Maja, 15, präsidiert den SchülerInnenrat ihrer Schule im serbischen Niš.
Maja, woher kommt Dein Interesse für die Kinderrechte?

Ich hatte in meinen ersten Schuljahren eine grossartige Lehrerin. In ihrem Unterricht war das Thema Kinderrechte sehr präsent. Wir haben dazu viele Aktivitäten gemacht.

Zum Beispiel?

Wir hatten beispielsweise Kinderrechtswochen, in denen wir uns jeden Tag mit einem ausgewählten Kinderrecht auseinandersetzten. Aber auch anhand der serbischen Literatur haben wir viel über die Kinderrechte gesprochen.

Warum engagierst Du Dich im Rat der Schülerinnen und Schüler?

Schon als ich das erste Mal davon hörte, war mir klar, dass das etwas ist, wovon ich ein Teil sein will. Ich interessiere mich sehr für die Kinderrechte und ich finde, dass es sehr wichtig ist, sich dafür einzusetzen.

Was ist herausfordernd an der Position als Präsidentin?

Es ist manchmal hart, das Amt neben dem regulären Schulbetrieb zu führen. Aber ich mag es sehr, denn die anderen Kinder und Jugendlichen im Rat sind sehr interessiert. Wenn jemand mit einem Thema kommt, bringen sich alle voll ein. Wie nimmst Du die Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen und der Schulleitung wahr? Es läuft sehr gut. Sie fragen uns bei allem um unsere Meinung und geben uns die Möglichkeit, uns einzubringen. Es gibt drei Lehrpersonen, die stellvertretend für die Lehrerschaft im SchülerInnenrat sitzen. Sie fragen uns immer, worüber wir am Meeting sprechen wollen und was sie einbringen sollen.

Was sind aus Deiner Sicht die grössten Errungenschaften Eures Rats?

Vielleicht die Art und Weise, wie Kinder und Jugendliche über Gewalt oder Diskriminierung denken. Wir legen sehr viel Wert darauf, Wissen zu teilen, beispielsweise auch all die Erfahrungen aus den Austauschprojekten im Kinderdorf in der Schweiz.

Gutes Stichwort: Wie hast du die Zeit im Kinderdorf erlebt?

Sie hat mich extrem geprägt. Ich wurde selbstbewusster und traf neue Menschen, die anders dachten. Meine Sichtweise hat sich verändert. Ich habe realisiert, dass sich an einem Ort Dinge verändern können, für mich und für die Welt.

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