Miss Schweiz zu Besuch im Kinderdorf Pestalozzi

17.07.14 | Dagmar Wurzbacher

Bildung ist für Dominique Rinderknecht nebst elterlicher Fürsorge etwas vom Wichtigsten im Leben: «Mit Bildung hat man eine Basis, auf der man aufbauen kann.» Höhepunkt des Besuchs der amtierenden Miss Schweiz im Kinderdorf Pestalozzi bildete deshalb ein Workshop zum Thema Cybermobbing, den sie eigens für die Schülerinnen und Schüler vorbereitet hatte, die zur Zeit in einem Bildungsprojekt im Kinderdorf sind. Dominique Rinderknecht, die Publizistik studierte, gab ganz konkrete Tipps für den Umgang mit den neuen Medien.

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© Stiftung Kinderdorf Pestalozzi

Von Mobbing selbst betroffen

«Cybermobbing ist ein sehr aktuelles Thema und interessiert mich auch persönlich», begründete Dominique Rinderknecht ihre Themenwahl. Zwar war sie selber noch kein Opfer von Cybermobbing, von Mobbing auf dem Schulplatz hingegen schon. «In der 6. Klasse hatte ich keine Freundinnen und wollte die Schule wechseln», erzählte sie. Geholfen habe ihr, mit den Eltern darüber zu sprechen, „denn sie hatten immer gute Tipps für mich.»

Konkrete Tipps hatte sie auch für die Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Zil: «Wendet Euch sofort an jemanden, wenn ihr gemobbt werdet, sei es nun an eure Eltern oder an eine Beratungsstelle wie zum Beispiel www.jugendundmedien.ch.» Als Miss Schweiz weiss sie, wie wichtig es ist, keine «kritischen Daten» aufs Internet zu stellen: «Vertraut nicht Personen, die ihr nicht kennt. Und: Nacktbilder sind ein Tabu.» 

Dominique Rinderknecht hat sich nicht unterkriegen lassen. «Es gibt immer eine Lösung, das habe ich selbst oft erlebt, wenn ich glaubte, es gehe nicht mehr weiter.» Ganz wichtig sei es, sich in sein Gegenüber versetzen zu können. «Handelt so, wie auch ihr behandelt werden wollt, respektvoll und sensibel. Und schaut nicht weg, wenn andere gemobbt werden.»

Zentrales Thema Zivilcourage

Damit sprach Dominique Rinderknecht eines der zentralen Themen der Schulprojekte im Kinderdorf Pestalozzi an: Zivilcourage. In thematischen Projektwochen setzen sich Schweizer Schulklassen in den beliebten Schulprojekten mit den Themen Zivilcourage, Rassismusprävention, Kinder- und Menschenrechte auseinander. Die Kinder und Jugendliche lernen, ihre eigenen Verhaltensmuster zur reflektieren und Vorurteile zu hinterfragen.Die Schülerinnen und Schüler waren begeistert von dem prominenten Besuch. «Dominique hat uns gezeigt, wie wir mit Cybermobbing umgehen und uns davor schützen können. Es war total spannend!», lautet das Fazit der beiden Schülerinnen Fortuna und Laura, die den Workshop aufmerksam verfolgten. Und auch Dominique Rinderknecht hatte ihre helle Freude an diesem Tag im Kinderdorf: «Das ist ein sehr gutes Projekt, da durch Interaktion und Spass ernste Themen aufgegriffen und von den Kindern auch aufgenommen werden. Ich hatte mich auf jeden Fall sehr darauf gefreut.»

«Handelt so, wie auch ihr behandelt werden wollt, respektvoll und sensibel. Und schaut nicht weg, wenn andere gemobbt werden.»

Dominique Rinderknecht – Miss Schweiz

«Erster Schultag» – Kampagne für Bildung

Bereits im Jahr 2013 engagierte sich Dominique Rinderknecht für die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi. Zusammen mit anderen Schweizer Prominenten rief sie im Rahmen unserer Kampagne «Erster Schultag» zur Unterstützung von Kindern ohne Schulzugang auf. Letztes Jahr schrieb sie auf ihren Wunschzettel für benachteiligte Kinder: «Ich wünsche mir, dass alle Kinder ihr Recht auf Bildung beanspruchen können – überall auf der Welt.»

Heute sagt sie: «Bildung ist etwas vom Wichtigsten im Leben. Mit Bildung hat man eine Basis, auf der man aufbauen kann. Und da leiste auch ich gern meinen Beitrag.» Auch dieses Jahr wird sie sich deshalb wieder im Rahmen der Kampagne dafür einsetzen, dass alle Kinder weltweit ihr Recht auf Schulbildung einlösen können. «Diese Zielerreichung kann auf der Prioritätenliste der Politiker gar nicht genug weit genug oben stehen», fordert sie.

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