Unterricht nun auch in abgelegenen Regionen

27.04.2020 - 15:54 | Christian Possa

Die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi hat im vergangenen Jahr in Mosambik ein neues Projekt gestartet. Es befindet sich im Osten des Landes und unterstützt 15 Schulen. Aufgrund ihrer Abgeschiedenheit wurden diese in der Vergangenheit nicht sehr stark berücksichtigt, was die Partnerorganisation Esmabama Association nun geändert hat.

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Seit 2019 unterstützt die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi 15 Schulen in der Provinz Sofala.

«Bisher hatten wir nur eine Bewilligung für die Provinz Maputo im Süden des Landes. Unser Ziel war es, auch abgelegene Regionen Mosambiks zu berücksichtigen», erzählt Lucia Winkler, Programmverantwortliche Ostafrika. Die Region Sofala wurde zudem im März vom Zyklon Idai heimgesucht. Dieser hat vor allem rund um die Millionenstadt Beira zu verheerenden Schäden und über 1000 Toten geführt. Nun wurde die Stiftung in den Bezirken Buzi, Chibabave und Machanang in 15 Schulen aktiv, die geografisch über 100 Kilometer von den nächsten staatlichen Bildungsbehörden entfernt liegen. Das hat zur Folge, dass die staatlichen Mitarbeitenden die Projektschulen in ihren Belangen weder unterstützen noch überwachen können. Die Fehlzeiten von Lehrpersonen und SchülerInnen sind entsprechend hoch und die Bildungsqualität sehr gering. Gemeinsam mit der Partnerorganisation Esmabama Association werden nun diverse Aktivitäten eingeführt, damit sich die Leistungen der Kinder und Lehrpersonen steigern. Einerseits werden die Lehrkräfte weitergebildet und von den Mitarbeitenden der Bezirksdirektion für Bildung im Unterricht unterstützt. Andererseits werden regelmässige Elterntreffen veranstaltet. «Dabei wollen wir die Gründe für die hohen Abwesenheitsraten besprechen und den Eltern aufzeigen, wie wichtig es ist, dass sie ihre Kinder in die Schule schicken», berichtet die Programmverantwortliche Ostafrika.

Start ist geglückt

Für erfolgreiches Lernen benötigen Kinder eine angenehme Umgebung, in der sie sich wohl fühlen. Da die Provinz Sofala sehr bedürftig ist, wurde hier auch in die Ausstattung investiert: «Dringend benötigtes Mobiliar wie Tische und Schulbänke werden angeschafft. » Ausserdem sollen die Kinder Kreativ- und Leseecken erhalten, in die sie sich während der unterrichtsfreien Zeit zurückziehen können. Lucia Winkler ist zufrieden mit dem Projektstart in der Provinz Sofala. «Es lohnt sich, hier tätig zu sein. Wir sind bereits auf der Suche nach einem weiteren Partner, um hier noch mehr Kindern die Chance auf eine gute Bildung zu ermöglichen.»

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