Partnerschaftlicher Begegnungstag im Kinderdorf

07.12.2017 - 16:47 | Michael Ulmann

Die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi hat auch dieses Jahr am Partnerschaftlichen Begegnungstag des Vereins RHYBOOT aus Altstätten mitgemacht. Dabei können Menschen mit Behinderungen bei diversen Gewerbe-, Industrie-, Verwaltungs- und Dienstleistungsunternehmen «schnuppern». Im Kinderdorf hat der 33-jährige Marcel kräftig mitangepackt.

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Der 33-jährige Marcel konnte im Kinderdorf andere Arbeitsluft schnuppern.

Normalerweise macht Marcel an seinem geschützten Arbeitsplatz bei RHYBOOT diverse Reinigungsarbeiten, mäht den Rasen oder montiert in der Weihnachtszeit die Weihnachtsbeleuchtung. Im Kinderdorf Pestalozzi hat der 33-Jährige aus Buchs im Kanton St. Gallen, der unter einer leichten Lernschwäche leidet, unter anderem mitgeholfen eine Heizung und einen Luftbefeuchter zu reparieren, Zügelkisten vom Radiostudio zu transportieren oder bei Büromöbel Räder zu montieren. Alles wichtige Arbeiten, die das Arbeiten im Kinderdorf erleichtern. Auf die Frage, weshalb er gerade die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi ausgewählt habe, antwortet er selbstbewusst: «Ich wollte das Kinderdorf schon immer einmal kennenlernen.»

Wenn aus einem Tag mehr wird

Ziel des Partnerschaftlichen Begegnungstages ist es, Begegnungen zwischen Arbeitnehmenden im ersten Arbeitsmarkt und Mitarbeitenden an einem geschützten Arbeitsplatz zu ermöglichen. Denn viele Menschen mit Behinderung haben den Wunsch im normalen Arbeitsalltag in der freien Wirtschaft tätig zu sein. Der Begegnungstag ermöglicht ihnen zumindest einen Tag im Jahr mit einem Partner in der freien Wirtschaft den Berufsalltag zu erleben und reinzuschnuppern. Manchmal ist daraus sogar schon eine feste Anstellung geworden. Heuer, am 5. Dezember, fand der Tag bereits zum zwölften Mal statt. Neben der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi haben dieses Jahr noch über 100 andere Unternehmen mitgemacht, die meisten davon sind aus dem Rheintal.

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Marcel und Othmar Zips in dessen Gefährt.

Win-Win-Situation

Treibende Kraft hinter dem Begegnungstag in der Stiftung selber ist der Dorfwart Othmar Zips. «Ich mache das schon seit acht Jahren», sagt er und ergänzt: «Es ist jedes Mal eine Win-Win-Situation. Die Menschen von RHYBOOT können von uns lernen, wir aber auch von ihnen.»

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Marcel packte tatkräftig mit an. Hier beim Montieren eines Rädchens an einem Corpus.

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