«Ich will festgefahrene Ansichten verändern»

22.04.2020 - 10:01 | Christian Possa

Elena Lupusor zählt zur neuen Generation von Lehrpersonen, die sich in der Grundausbildung intensiv mit interkultureller Bildung auseinandersetzt. Ein Gespräch über Erwartungen, Erfahrungen und Erkenntnisse.

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Elena Lupusor, angehende Lehrerin

Moldawien ist reich an unterschiedlichen Kulturen und kämpft gleichzeitig mit Diskriminierung zwischen den verschiedenen ethnischen Gruppen. Wie kann es gelingen, gegenseitiges Verständnis und Toleranz nachhaltig zu stärken? Indem man sich auf diejenigen konzentriert, die die Gesellschaft von morgen bilden: die Kinder. Das Projekt «Integration von interkultureller Bildung in die Ausbildung von angehenden Lehrpersonen» der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi verfolgt genau diesen Ansatz, setzt jedoch noch einen beziehungsweise zwei Schritte früher an. Indem interkulturelle Bildung in die Lehrpläne pädagogischer Hochschulen integriert wird, lernen angehende Lehrpersonen, wie sie die Entwicklung interkultureller Kompetenzen von Kindern besser unterstützen können. Elena Lupusor zählt zu dieser neuen Generation von Lehrerinnen. Sie studiert im vierten Jahr an der Universität in Balti und steht kurz vor dem Sprung in den Berufsalltag.

Elena Lupusor, warum wollen Sie Lehrerin werden?
Die Arbeit mit Kindern ist anspruchsvoll und ich wollte mir mehr Wissen in diesem Bereich aneignen. In meinem ersten Praktikum habe ich realisiert, dass dies mein Weg ist, mein Platz im Leben. Ich habe mich in diesen Beruf verliebt. Zudem komme ich aus einer Lehrerfamilie. Meine Mutter ist Lehrerin und meine Schwester ist auch auf dem Weg dazu.

Was möchten Sie bewirken?
Ich hoffe, dass ich festgefahrene Ansichten verändern kann. Ich bin in einer ländlichen Gemeinschaft aufgewachsen, wo Neues aus anderen Kulturen oder Religionen einen schweren Stand hatte. Ich will zeigen, dass alle Menschen die gleichen Rechte und Möglichkeiten haben. Speziell Kinder brauchen einen Zugang zu Bildung. Ich will Verbesserungen in die Gesellschaft bringen, in der ich lebe und aufgewachsen bin.

«Ich will Verbesserungen in die Gesellschaft bringen, in der ich lebe und aufgewachsen bin.»

Elena Lupusor

Lei ha da poco concluso un tirocinio. Cosa ha imparato in materia di educazione interculturale?

 Nella mia classe, c’era ad esempio una ragazza greca che si era trasferita da poco con la sua famiglia. L’insegnante l’ha coinvolta in varie attività. Quest’approccio ha aiutato la ragazza a superare le barriere linguistiche e ad integrarsi. 

Qual è per Lei la scoperta più importante che ha fatto nella Sua formazione?

Quanto sia essenziale l’educazione interculturale per il futuro della nostra professione. Avremo classi con bambini provenienti da altri Paesi o che professano altre religioni. La cosa più importante è che noi insegnanti disponiamo delle conoscenze e dei metodi che servono per interagire con questi bambini e con questa diversità e per coinvolgere tutti in classe.  

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