Wichtige Wertschätzung

21.07.2020 - 08:12 | Christian Possa

Der Bildungsminister von Moldawien hat sich in einem Brief persönlich für das Engagement der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi während der Corona-Pandemie bedankt. Diese Geste unterstreicht die wertschätzende Beziehung zu der wichtigsten Bildungsbehörde des Landes und zeigt, dass unsere Hilfe am richtigen Ort ankommt.

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Foto: Peter Käser

In aktuell vier Projekten macht sich die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi in Moldawien gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen für die Schwächsten der Gesellschaft stark: die Kinder. Egal ob wir Heimkindern einen unbeschwerten Einstieg ins Schulleben ermöglichen, Lehrpersonen mit interkultureller Bildung unterstützen, Sozialwaisen integrieren oder die Inklusion von Roma-Kindern fördern – das Bildungsministerium ist einer unserer wichtigsten Kooperationspartner. Gerade in der aktuell sehr herausfordernden Zeit hat sich die enge Zusammenarbeit bewährt.

In Moldawien steckte der Heimunterricht zum Zeitpunkt des Ausbruchs der Corona-Pandemie noch in den Kinderschuhen. Dazu kam, dass die marode Infrastruktur und die fehlenden Internetzugänge den Prozess hemmten, Bildung allen zugänglich zu machen. «Am meisten benachteiligt sind Kinder in prekären Situationen, die keinen Zugang zu Computern und modernen Telefonen haben und dadurch noch mehr hinter ihren Altersgenossen zurückbleiben als im regulären Unterricht», bringt es die Länderverantwortliche Natalia Balta auf den Punkt.

Aus diesem Grund antwortete die Stiftung mit konkreter IT-Ausrüstung auf die Herausforderungen der Krise. 20 Schulen in Moldawien konnten mit PCs und Tablets für etwa 50 Kinder in besonders gefährdeten Situationen beliefert werden. Neben dieser materiellen Unterstützung wurde viel darin investiert, Kindern und Lehrpersonen unter die Arme zu greifen. So gab es beispielsweise Online-Schulungen für Lehrkräfte, Online-Nachhilfe für Kinder in gefährdeten Situationen oder Online-Aktivitäten ausserhalb des Lehrplanes. In Moldawien erhielten Kinder in den Kinderheimen webbasiert psychopädagogische Unterstützung. Zudem konnten in Zusammenarbeit mit dem nationalen psychopädagogischen Dienst 300 PsychologInnen befähigt werden, während und auch nach der Pandemie psychopädagogische Online-Hilfe zu leisten.

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