Thurgau trifft auf Polen und Weissrussland – Zwei Jugendliche zu Gast im Kinderdorf

27.03.17 | Manuela Flattich

Kürzlich erhielt das Kinderdorf Besuch von den beiden Sekundarschülerinnen Michelle und Nadja. Für ihre Abschlussarbeit machen sie eine Fotoreportage über den Alltag im Kinderdorf. Während zwei Tagen tauschten sich die beiden mit Gleichaltrigen aus Polen und Weissrussland aus und berichteten im hauseigenen Radiostudio über das Erlebte.

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Michelle und Nadja berichteten im Radiostudio des Kinderdorfes über die beiden Tage mit den Gleichaltrigen aus Polen und Weissrussland. © Stiftung Kinderdorf Pestalozzi

Nadja und Michelle stehen kurz vor dem Sekundarabschluss. Vor dem Einstieg in die Berufswelt ist es für Neuntklässlerinnen und -klässler üblich, sich im Rahmen von Abschlussarbeiten intensiv mit einem Thema auseinanderzusetzen. Michelle und Nadja aus dem thurgauischen Bischofszell haben sich dabei für die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi und ihr Engagement in der Schweiz entschieden. «Unser Lehrer erzählte uns vom Kinderdorf. Das fanden wir von Beginn an total spannend», erklärt Michelle.

Diskriminierung halt gebieten

Einige Wochen später machten sich die beiden Jugendlichen auf den Weg ins appenzellische Trogen. Zu diesem Zeitpunkt belebten 80 Jugendliche aus den Ländern Polen und Weissrussland das Kinderdorf. Die beiden 15- und 16-Jährigen nahmen an den Workshops zu Themen wie Diskriminierung und Rassismus teil und konnten hautnah erleben, was die Jugendlichen im Kinderdorf lernen. «Wir schlüpften in verschiedene Rollen und merkten, wie sich Diskriminierung anfühlen kann. So lernten wir, dass alle Menschen vor Diskriminierung geschützt werden müssen», beschreibt Nadja. Auch blieb Zeit, Kontakt mit den Gleichaltrigen zu knüpfen. «Obwohl wir unterschiedliche Sprachen sprechen, haben wir uns auf Anhieb gut verstanden und festgestellt, dass wir trotz verschiedenen Kulturen, gleiche Interessen haben», so Nadja weiter.

Eindrücke teilen

Am zweiten Tag ging es ins Radiostudio. Sichtlich aufgeregt berichteten die beiden jungen Frauen über das Erlebte und machten den Einstieg für die Gleichaltrigen aus Polen und Weissrussland. «Radio zu machen ist gar nicht so einfach und wir mussten einige Mal proben, bis der Text sass. Es hat uns aber total Spass gemacht», meint Michelle begeistert. Nach den beiden Sekundarschülerinnen folgten die Jugendlichen aus den interkulturellen Austauschprojekten. Von A bis Z produzierten sie ihre Radiosendungen und thematisierten das, was sie in diesen Wochen am meisten beschäftigt hat. Michelle und Nadja erhielten während diesen zwei Tagen viele spannende und lehrreiche Informationen für ihre Abschlussarbeit.

Wir wünschen Michelle und Nadja einen erfolgreichen Sekundarabschluss und alles Gute für die Zukunft!

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