Von der Planung bis zur Livesendung

Thu, 03/17/2016 - 15:01 | Christin Eugster

Jährlich nehmen mehr als 900 Schweizer Schulkinder an den Radioprojekten der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi teil. Knapp 1500 weitere aus der Schweiz und dem Ausland erleben einen interkulturellen Austausch im Kinderdorf und vertiefen im Anschluss die behandelten Themen während zwei Radiotagen. Adrian Strazza, Pädagoge Radioprojekte, betreut sie dabei und erklärt im Interview, wie die Radioprojekte ablaufen.

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Stiftung Kinderdorf Pestalozzi: Was passiert von der Planung bis zur Durchführung eines Radioprojekts?
Adrian Strazza: Schweizer Schulklassen können entweder im Radiobus direkt von ihrer Schule aus senden, oder sie kommen nach Trogen und produzieren ihre Sendung im Radiostudio des Kinderdorfes. Die Planung läuft meist so: Als erstes treffen wir uns mit den verantwortlichen Lehrpersonen direkt vor Ort an ihrer Schule. In der darauffolgenden Vorbereitungsphase produzieren die Kinder und Jugendlichen eigene Reportagen, Interviews und Beiträge. Dann kommunizieren wir den Eltern, Lehrpersonen, den Schülerinnen und Schülern sowie der Wohngemeinde die Sendezeiten und die Kanäle, über die powerup-radio empfangen werden kann. So beziehen wir auch das Umfeld der Teilnehmenden mit ein. Findet das Projekt an der Schule statt, organisieren wir zusätzlich das Rahmenprogramm, wie zum Beispiel ein Radiocafé. Schliesslich ist es soweit und die Schülerinnen und Schüler gehen live auf Sendung.

Stiftung Kinderdorf Pestalozzi: Welche Themen behandeln die Kinder und Jugendlichen in ihren Radiosendungen?
Adrian Strazza: Grundsätzlich alle Themen, welche in den Kursen und Workshops der Stiftung auch behandelt werden. Dazu gehören Kinderrechte, Diskriminierung, Ausgrenzung und Zivilcourage. Ergänzend dazu wählen die Teilnehmenden auch eigene Themen.

«Wir wollen erreichen, dass die Teilnehmenden das Gelernte auch im Alltag umsetzen.»

Adrian Strazza – Pädagoge Radioprojekte

Stiftung Kinderdorf Pestalozzi: Welche Ziele werden mit den Radioprojekten erreicht?
Adrian Strazza: Durch das Radio helfen wir Kindern und Jugendlichen, sich Gehör zu verschaffen, aktiv an Diskussionen teilzunehmen und ihre Meinung frei zu äussern. Sie werden für den Umgang mit Medien sensibilisiert, denken über die behandelten Themen nach und vertiefen diese. Wir wollen erreichen, dass die Teilnehmenden das Gelernte auch im Alltag umsetzen. Sei dies, dass sie in einer kritischen Situation ihre Meinung sagen, die Stimme gegen Diskriminierung erheben oder im richtigen Moment einem Mobbingopfer zur Seite stehen.

Erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe des Magazins mehr über «Von der Planung bis zur Livesendung» und informieren Sie sich über weitere Neuigkeiten aus dem Kinderdorf.
Das Magazin steht weiter unten bereit zum Herunterladen.

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