Weltweit aktiv seit 35 Jahren

Fri, 05/12/2017 - 15:39 | Christin Eugster

Die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi engagiert sich seit 35 Jahren für den Zugang zu qualitativ guter Bildung. Dieses Jubiläum nehmen wir als Anlass, um auf die Anfänge der Tätigkeiten im Ausland zurückzublicken. In welchen Ländern war die Stiftung zu Beginn tätig? Wo lagen die Schwerpunkte und wie hat sich das internationale Engagement seitdem entwickelt? Einiges hat sich verändert, nicht aber unser Ziel: mit Bildung zu einer friedlicheren Welt beitragen.

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© Stiftung Kinderdorf Pestalozzi

Noch immer haben 57 Millionen Kinder keinen Zugang zu Bildung. Zu Beginn der 1980er-Jahre lag diese Zahl deutlich höher. Die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi war bis zu diesem Zeitpunkt nur in der Schweiz tätig. Die Tatsache, dass so vielen Kindern ihr Recht auf Bildung verwehrt blieb, veranlasste die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi im Jahr 1982 dazu, ihr Engagement auf Projekte im Ausland auszuweiten. «Wir wollen dort aktiv werden, wo die Not am grössten ist und wo mit bescheidenen Mitteln notleidenden Kindern an Ort und Stelle wirksam geholfen werden kann», verkündete die Stiftung damals.

Gemeinsam sind wir stark
So wurde 1982 in Fribourg die Koordinationsstelle «Hilfe vor Ort» und damit die Auslandshilfe ins Leben gerufen. Erst im Jahr 2001 siedelten die internationalen Programme nach Trogen ins Kinderdorf Pestalozzi um, um die Arbeit der Stiftung zentral von einem Ort aus steuern zu können. Dagegen hat sich der Ansatz, wie Projekte in fragilen Ländern umgesetzt werden sollen, bis heute behauptet: Nur durch die Zusammenarbeit mit lokalen Partnerorganisationen kann
langfristig eine nachhaltige Wirkung erzielt werden. An dieser Überzeugung halten wir bis heute fest.

Not lindern
Bereits im ersten Jahr erreichten wir über 2000 notleidende Kinder im Libanon, in Indien und Äthiopien. Während die Einsätze im Libanon und in Indien im Jahr 1993 respektive 2004 beendet wurden, sind wir in Äthiopien bis heute
tätig. Das erste Hilfsprojekt in Äthiopien verdeutlicht, dass die «Hilfe vor Ort», beziehungsweise «Kinderhilfe in der Dritten Welt», wie sie später genannt wurde, anfänglich auch Hilfe geleistet hat, wo aufgrund von Krieg und Armut
schleichende Not herrschte: «Wir leisten Überlebenshilfe für verlassene Kinder oder alleinstehende Mütter mit ihren Kindern in einem Armenviertel in Addis Abeba», hielt die damalige Fachkommission fest.
 

Mit Bildung zu Frieden
Heute ermöglicht die Stiftung Kindern nomadisch lebender Hirtenvölker in der äthiopischen Afar-Region mit mobilen Schulen Zugang zu regelmässigem Schulunterricht. Ganz im Sinne des Namensgebers Johann Heinrich
Pestalozzi und des Gründers der Stiftung, Walter Robert Corti, konzentriert sich das Engagement voll und ganz auf Bildungsprojekte – mit der festen Überzeugung, dass Bildung das wirkungsvollste Mittel für eine nachhaltige
Entwicklung ist.

Arbeit bleibt nicht aus
Vielen tausenden Kindern verhalfen wir bis heute zu qualitativ guter Bildung. Doch die aktuelle Bildungsstatistik spricht für sich: Auch nach 35 Jahren globalem Engagement brauchen Kinder dringend unsere Unterstützung.
Gemeinsam müssen wir auch in Zukunft jungen Generationen den Zugang zu qualitativ guter Bildung ermöglichen.
von Miriam Zampatti, Leiterin Programme International

Erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe des Magazins mehr über die 35-jährige Entwicklungszusammenarbeit und informieren Sie sich im aktuellen Jahresbericht über das vergangene Geschäftsjahr der Stiftung.

Das Magazin steht weiter unten bereit zum Herunterladen.

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