Labor der Zukunft: Kinder bauen Roboter

Trogen – Vom 7. bis zum 11. Oktober hat im Kinderdorf Pestalozzi in Trogen zum ersten Mal die Digiweek stattgefunden. 53 Kinder haben an der Digiweek teilgenommen und unter dem Motto «Labor der Zukunft» spielerisch viel über Robotik und Digitalisierung gelernt. Ein Höhepunkt war der Workshop von CYBATHLON @school, bei dem die Kinder robotische Assistenzsysteme für Menschen mit Behinderungen hautnah erlebten.

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Stiftung Kinderdorf Pestalozzi/Dominic Wenger

Zusammen mit mint&pepper, einem Förderprojekt der ETH, hat die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi in dieser Woche zum ersten Mal eine Digiweek für Kinder von 12 bis 15 Jahren organisiert. Inhalt der Projektwoche war das spielerische Heranführen von Kindern an die Robotik und deren Bedeutung für die Gesellschaft. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben einerseits selber Roboter gebaut und programmiert. Andererseits haben sie sich auch mit ethischen Fragen zur Robotik beschäftigt wie beispielsweise: Ist es okay, wenn man einen Roboter boxt oder tritt? Sollen Roboter Gefühle zeigen können? Wie soll die zukünftige Welt mit Robotern gestaltet werden?

Roboter tanzen eine Choreographie

Mit der Unterstützung der Robotik-Experten von mint&pepper bauten die Kinder tanzende Roboter. Sie löteten die Bauteile nach Anleitung zusammen, montierten die Räder und dekorierten die Roboter mit blinkenden Lichtern. Für die Tanzshow programmierten die Kinder eine Choreographie zu einem von ihnen ausgewählten Lied. Dabei bestimmten sie, welche Tanzschritte die Roboter machen sollten und in welcher Abfolge die Lichter aufblinkten.

Robotik nützt

Die teilnehmenden Kinder lernten auch wie und wo Robotik im Alltag eingesetzt wird und wie robotische Assistenzsysteme Menschen mit Behinderungen helfen können. In Zusammenarbeit mit CYBATHLON @school hielt Rüdiger Böhm an der Digiweek einen Vortrag mit dem Titel «no legs no limits!». Der 49-Jährige verlor mit 27 Jahren aufgrund eines Verkehrsunfalls beide Beine. Seither helfen ihm Prothesen und robotische Exoskelette beim Laufen.

Nach dem Vortrag von Rüdiger Böhm liessen sich die Kinder auf ein Experiment ein, um eine Vorstellung zu erhalten, wie es sich mit einer Behinderung lebt. Sie durchliefen einen Parcours, an dem sie im Rollstuhl Basketball spielten, blind über Bänke liefen und mit Prothesen im Slalom rannten.

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