Jahresbericht 2017

Mehr Spenden für das Kinderdorf Pestalozzi 18.05.2018 - 08:30 | Veronica Gmünder

Trogen – Die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi präsentiert im aktuellen Jahresbericht das Ergebnis ihrer Arbeit. 142'199 Kindern und Jugendlichen weltweit hat die Stiftung im vergangenen Jahr zu besserer Schulbildung verholfen. In der Schweiz nahmen 3699 Jugendliche an Austauschprojekten teil, womit der geplante Ausbau der Projekte für Schweizer Schulen und Gruppen aus dem Ausland fortgesetzt wurde. Dank gesteigerter Spendeneinnahmen konnte der Ausbau ohne Zugriff auf die finanziellen Reserven erfolgen.

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Weltweit gehen rund 263 Millionen Kinder nicht zur Schule. Zu Beginn der 1980er-Jahre, als die Stiftung erste Projekte im Ausland lancierte, war diese Zahl deutlich höher. Mit ihren Bildungsprojekten trägt die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi dazu bei, dass sich die Situation stetig verbessert. «1982 haben wir uns entschieden dort zu helfen, wo die Not am grössten ist. Erreichte die Stiftung im ersten Jahr ihrer Auslandstätigkeit 2000 Kinder, so hat sie ihr Engagement bis heute auf 142'199 Kinder in zwölf Ländern ausgeweitet», erklärt Miriam Zampatti, Leiterin der internationalen Programme.

Höhere Spendeneinnahmen

Neben dem Auslandsengagement baut die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi auch ihre Projekte im Kinderdorf und an Schweizer Schulen laufend aus. Der Ausbau im In- und Ausland konnte im vergangenen Jahr dank höherer Spendeneinnahmen ohne Rückgriff auf die Reserven realisiert werden. «Nur dank der grosszügigen Unterstützung von nahezu 6000 Patinnen und Paten, 26'000 Mitgliedern des Freundeskreises sowie über 44'000 Spenderinnen und Spendern konnte das Engagement wie geplant ausgebaut werden», so der Marketingleiter des Kinderdorfes Pestalozzi, Thomas Witte.

Ulrich Stucki tritt Stelle als Geschäftsführer an

Geprägt hat die strategische Neuausrichtung und den damit verbundenen Ausbau des Engagements der langjährige Geschäftsführer des Kinderdorfes, Urs Karl Egger. «Nach zehn Jahren bei der Stiftung hat sich Egger entschieden, unsere Stiftung zu verlassen», sagt Rosmarie Quadranti, Präsidentin des Stiftungsrates. «Während seiner Amtszeit hat sich die Stiftung in der Schweiz zunehmend auf die Austauschprojekte zwischen Schweizer Schulklassen und Jugendlichen aus Osteuropa konzentriert und gleichzeitig ihr Auslandsengagement ausgeweitet.» Das Amt von Egger übernahm Anfang Mai Ulrich Stucki. «Was ich hier in Trogen vorgefunden habe, stimmt mich äusserst zuversichtlich: eine gut aufgestellte Organisation, die weiss, was sie will. Das wichtigste Ziel ist seit über 70 Jahren klar und unverändert: mittels Bildung und Begegnung einen Beitrag zu einem friedlicheren Zusammenleben zu leisten», fasst Stucki zusammen. Der gebürtige Schaffhauser hat langjährige Erfahrung in der Entwicklungszusammenarbeit mit Fokus auf Bildung und Berufsbildung. In seiner vorherigen Funktion als Direktor Nord- und Westafrika bei der Stiftung Swisscontact leitete er ein internationales Team aus 230 Mitarbeitenden verteilt auf sieben Länder.

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