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Bildungs­angebote

Miteinander statt gegeneinander

Mit ihren Bildungsangeboten fördert die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi das soziale Miteinander und die interkulturelle Verständigung. Während der Projektwochen oder -tage lernen die Kinder und Jugendlichen in der interkulturellen Begegnung Vorurteile abzubauen, die Andersartigkeit der Mitmenschen zu respektieren und das Leben in einer Gemeinschaft zu schätzen.

Interkulturelle Verständigung

Unter professioneller pädagogischer Anleitung arbeiten Kinder und Jugendliche in den Kursen an ihren Sozial- und Selbstkompetenzen und können ihre Potenziale entwickeln. Sie üben sich in interkultureller Kommunikation und werden sensibilisiert für die Themen Ausgrenzung und Diskriminierung. Eigene Vorurteile und Stereotypen werden durch positiv erlebte Erfahrungen ersetzt. So erfahren sie gesellschaftliche Vielfalt als Chance und Bereicherung.

Mit dem Schwerpunkt der Vermittlung interkultureller sowie sozialer Kompetenzen leisten die Projektwochen einen Beitrag zur sozialen Dimension von Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE). Sie greifen ausserdem die in den Grundlagen des Lehrplan21 als wichtig erachteten Grundwerte und fächerübergreifende Kompetenzen auf.

Das Zusammenleben gestalten

Das Einüben von Kooperationsfähigkeit ist ein wichtiger Bestandteil der Bildungsangebote. Die Kinder und Jugendlichen lernen mit Gleichaltrigen aus unterschiedlichen Gruppen zusammenzuarbeiten und gemeinsame Aufgaben zu meistern. Als Teil einer Gemeinschaft übernehmen sie Verantwortung und üben sich darin, das Zusammenleben friedlich und respektvoll zu gestalten. Dabei bewältigen sie auch soziale und emotionale Herausforderungen.

Kinder haben Rechte

Die Pädagoginnen und Pädagogen im Kinderdorf arbeiten mit einem menschen- und kinderrechtsbasierten Ansatz. Die Kinder und Jugendlichen erfahren wie wichtig die Menschrechte sind und dass sie eigene Rechte haben. Sie erleben sich so als Teil einer demokratischen Gesellschaft an der sie partizipieren können. In den Bildungsprojekten wird im Speziellen die Bedeutung der Kinderrechte genauer behandelt.

Werte und Normen

Während der Projektwochen lernen die Kinder und Jugendliche eigene Werte besser einzuschätzen, ihnen vertraute Regeln, Situationen sowie Handlungen aus einer anderen Perspektive zu betrachten und zu hinterfragen. Sie lernen andere kulturelle Identitäten und Normen besser kennen und beschäftigen sich mit diesen. Dadurch erhöhen sie ihre Bereitschaft sich gegen alltägliche Ungerechtigkeiten, Rassismus und Diskriminierung einzusetzen.

Interkultureller Austausch

Während einer interkulturellen Austauschprojektwoche treffen die Kinder und Jugendlichen auf Gleichaltrige aus Südost- und Osteuropa. Die direkte Begegnung in der Gruppe steht im Zentrum. Inhaltlich stehen die interkulturelle Kommunikation sowie Diskriminierungsthemen, Kinderrechte und Konfliktbearbeitung im Fokus. Die Kurse werden in Englisch durchgeführt, was bei den Teilnehmenden die Sprachkompetenzen sowie das Interesse an fremden Kulturen zusätzlich fördert.

Mehr über den interkulturellen Austausch

«Ich habe gelernt, dass man nicht auf Äusserlichkeiten achten soll. Es ist wichtig, respektvoll miteinander umzugehen.»

Dario, 11 – Schüler aus Sevelen

Thematische Projekt­wochen oder -tage

In Themenprojekten setzen sich die Kinder und Jugendlichen auf vielfältige Art und Weise mit Respekt, Werten, Vorurteilen, Diskriminierung, Ausgrenzung, Zivilcourage sowie Kinderrechten auseinander. Die Auswahl der behandelten Themen orientiert sich an den Bedürfnissen und aktuellen Themen der Gruppe. Die Themenprojekte können im Kinderdorf in Trogen oder extern durchgeführt werden.

Kinder- und Jugendradio

Austausch- oder Themenprojektwochen können mit dem Kinder und Jugendradio powerup-radio kombiniert werden, in der Form einzelner Radiotage im Radiostudio des Kinderdorfs oder in Radiofolgetage an Ihrer Schule. Kinder und Jugendliche können im Medium Radio selbst ihre Stimme erheben. Die Erlebnisse und Erfahrungen aus den Austausch- und Themenprojekten werden in Form von Radiobeiträgen und -reportagen verarbeitet, vertieft und reflektiert. Die Sendungen werden via Web, Kabel, Podcast sowie optional via UKW-Frequenz verbreitet. So entfaltet die Beschäftigung mit den Themen eine nachhaltige Wirkung.

Mehr über das Kinder- und Jugendradio

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Zielgruppen

Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 8 und 20 Jahren aus allen Schultypen und allen Schulstufen sowie Jugendgruppen aus der Vereinsarbeit und der offenen Jugendarbeit

Ziele

  • Selbst- und Fremdwahrnehmung sowie die eigene Identität stärken
  • Soziale und interkulturelle Kompetenzen stärken
  • Zu Mechanismen der Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus sensibilisieren
  • Vorurteile und Stereotypen abbauen
  • Vertraut werden mit der Gleichwertigkeit der Menschen
  • Bewusstsein für Kinderrechte entwickeln
  • Eigene Interventionsmöglichkeiten bei Konflikten erkennen und entsprechend handeln

«Die Klasse gestaltet ein Produkt von A – Z selber und erarbeitet wichtige Themen wie Rassismus oder Mobbing.»

Cornelia Uebersax – Sekundarlehrerin aus Kleindöttingen

Impressionen

Oberhalb von Trogen liegt das Kinderdorf Pestalozzi auf einer Hügelkuppe. Ein wunderbarer Panoramablick bietet sich über das Appenzellerland. Das Kinderdorf ist ein Dorf mit allem, was dazugehört: Wohnhäusern, Sportplätzen, Nebenplätzen und Rasenflächen, einem Schulhaus, einem Radiostudio, einem Mehrzweckgebäude mit Turnhalle und Disco, einem Jugendtreff, einer dorfeigenen Küche, Wäscherei, Werkstätten und einem Andachtshaus (Aula). Mit seinem weitläufigen Gelände, Sportanlagen und dem Jugendtreff bietet das Kinderdorf viele Möglichkeiten, sich ausserhalb der Kurse zu treffen. Das Besucherzentrum gibt einen Einblick in die bewegte Geschichte des Kinderdorfes, von der Gründung 1945 bis heute.

​Pädagogischer Ansatz und Methodik

Wir richten uns in der Durchführung der Kurse nach den folgenden methodischen Ansätzen, die in der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) erprobt sind: 

  • Ganzheitlicher und partizipativer Bildungsansatz
  • Erlebnis- und erfahrungsorientierter Ansatz
  • handlungsorientiertes Lernen 
  • Lebendiges Erfahren und Begegnen  in gruppenorientierten Übungen
  • Spielerische und erlebnispädagogische Elemente
  • Reflexion sowie Multiplikation in medienpädagogischen Elementen

Unterstützung durch éducation21

Schulklassen, die an einer Austausch- oder Themenprojektwoche der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi teilnehmen, werden durch die Stiftung éducation21 und die Fachstelle für Rassismusbekämpfung FRB unterstützt. Die  Stiftung éducation21 unterstützt Projekte, die der Rassismusprävention dienen und die eine angemessene Vor- und Nachbereitung im Schulunterricht sicherstellen. Sie übernimmt 50 Prozent der Kurskosten. Die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi stellt diesen Unterstützungsantrag für Ihre Schule.

Kontakt

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«Die inter­kulturelle Begegnung ist für Kinder und Jugend­liche unvergesslich.»

Monika Bont
Verantwortliche Interkultureller Austausch Schweiz

Sie möchten mit Ihrer Schweizer Klasse oder Gruppe an einem Projekt teilnehmen?
+ 41 71 343 73 61
m.bont@pestalozzi.ch

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«Mein Team und ich geben den Kindern mit dem Radio­sender eine Stimme.»

Florian Karrer
Verantwortlicher Kinder- und Jugendradio

Sie möchten mit Ihrer Klasse oder Gruppe an einem Radioprojekt teilnehmen?
+41 71 343 73 45
​f.karrer@pestalozzi.ch

News

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