Modul 2: Radio im Kinderdorf

Wertearbeit im Radiostudio im Kinderdorf

Beim Besuch im Kinderdorf Pestalozzi, erfahren die SuS welchen speziellen Ort sie betreten und welche Themen von der Gründungszeit sich mit der aktuellen Gesellschaft verbinden lassen. Durch verschiedene erlebnispädagogischen Methoden und der Selbstreflexion, lernen die SuS dazu und können das Erlernte im Radiostudio verbal festhalten und live veröffentlichen. Dabei schlüpfen die SuS in die Rolle des Journalisten und recherchieren zu eigenen Themen oder berichten über das Erlebte im Kinderdorf. Bei diesem Modul wird Medienarbeit konkret.

Mit diesem Angebot unterstützen wir die Volksschulen im Kanton Appenzell Ausserrhoden dabei, die Diskussion für ein vielfältiges Dorf und einer vielfältigen Gesellschaft aktiv aufzunehmen.

Zielgruppe

Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen, weitere Fachpersonen

Durchführung

Im Kinderdorf Pestalozzi, Kinderdorfstrasse 20, 9043 Trogen

Dauer

1-5 Tage mit 2 Kurseinheiten pro Tag à 3h

Inhalte

Internationale Kinder- und Jugendbegegnung; Umgang Begegnung mit gesellschaftlicher Vielfalt (transkulturelle Vielfalt)

Methoden

Kinderzentrierte Erlebnispädagogik; partizipativer Bildungsansatz

Ziele

Kritische und reflektierte Selbstbestimmung; Förderung von Solidarität; insbesondere Umgang mit Würde, Werten, Vorurteilen, Stereotypen und Medienkompetenzen

Preis

  • Kurseinheit: CHF 350.-/Klasse bzw. bei Gesamtschule verhandelbar
  • Kost Vollpension CHF 25.50/Person / Logis CHF 12.-/Person

Kurzbeschrieb

Je nachdem wie viele Schulklasse involviert sind, werden entsprechend viele Pädagoginnen und Pädagogen mit den Lehrpersonen eine Radiosendung im Kinderdorf vorbereiten und durchführen. Beim Kick-off wird das Lehrerteam und die SuS über die Zusammenarbeit und deren Aufgaben informiert. Die Schulen entscheiden über den Projektaufwand mit.

Das Projekt dient der Schule aus ihrem Blickwinkel das Thema Integration und Vielfalt zu erleben. Indem man bewusst die Schule/das Dorf verlässt, erhält man die Chance mit etwas Abstand auf die eigene Realität zu schauen und schützt sich vor Ablenkung oder festgefahrenen Schulerfahrungen.

Wenn sich die SuS auf verschiedene Methoden einlassen, welche Rückschlüsse auf unsere Gemeinsamkeiten und Unterschiede geben, können Sie den Nutzen und die Herausforderungen daraus erkennen und bewusster damit umgehen.

Nicht nur die Kinder werden davon profitieren. Die Lehrpersonen können ihre Schulklasse im ganzen Prozess beobachten und daraus Rückschlüsse für den eigenen Unterricht ziehen.

Wenn Sie sich für das Projekt interessieren, sagen Sie ja zu

  • einer offenen Gesellschaft, in der Vielfalt als Bereicherung wahrgenommen wird, auf der Grundlage eines Menschenbildes, das die Würde des Menschen ins Zentrum stellt;
  • einer verantwortungsvollen Gesellschaft, in der Gleichbehandlung und gelebte Solidarität eine Selbstverständlichkeit ist;
  • einer chancengerechteren Gesellschaft, in der allen Gruppen der Bevölkerung der Zugang zu gesellschaftlichen Lebensbereichen und Institutionen offen ist, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Alter, sozioökonomischem und kulturellem Milieu.

Projektdesign

Kick-off

  • Rollenklärung: Wie begleiten Sie als Lehrperson die Kinder während der Projektwoche in der Vorbereitung und Durchführung?
  • Welche Inhalte aus dem Schulalltag sind nützlich für die Lernerfahrung/Begegnung im Kinderdorf? Welche Methoden werden angewendet werden von den Kursleiterinnen und Kursleitern im Kinderdorf?
  • Aufgabenklärung: Welche Vorbereitungen trifft das Lehrerteam und welche das Team vom Kinderdorf Pestalozzi?
  • Projektverlauf: Welche Aufgaben müssen bis zu welchem Zeitpunkt erledigt sein?
  • Erwartungen: Werden beim Lehrerteam abgeholt und wenn möglich im Projektverlauf gemeinsam erreicht

Gerne kommen wir im Vorfeld der Projektdurchführung mit einer Delegation von der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi zu ihnen an die Schule und gestalten ein Programm für einen halben Tag. Dabei sollen auch die Kinder einen ersten Einblick in das Projekt «Vielfalt als Chance» erhalten. Wenn möglich wenden wir eine Methode an welche das Thema der Vielfalt aufgreift und machen die Schülerinnen und Schüler neugierig auf das Projekt.

Vorbereitungsphase

  • Kommunikation: Wer muss alles informiert werden? Wie werden die Eltern involviert?  Was brauchen die SuS mitzunehmen?
  • Kann man mit den Kindern schon im Vorfeld für die Radiosendungen Inhalte vorproduzieren?
  • Schulinterne Ziele klären: Gibt es Jahresziele welche sich mit dem Angebot "Vielfalt als Chance" verknüpfen lassen? Gibt es konkrete Ziele welche durch das Angebot erreicht werden können?

Nach dem Kick-off muss sich die Schule selber organisieren und weitere Entscheide treffen. Dabei werden Sie vom Projektleiter Adrian Strazza unterstützt und beraten. Es ist eine Orientierungs- und Findungsphase und das Schulhausteam wird realisieren, welche Aufgaben mehr oder weniger Aufwand ergeben.

Durchführungsphase

  • Alle involvieren: Wie wird die Projektwoche organisiert, damit alle Kinder die Chance haben, möglichst persönlich vom Angebot zu profitieren?
  • Vielfalt und Integration sichtbar machen: Wie wird sichergestellt, dass möglichst viele verschiedene Gemeinsamkeiten und Unterschiede sichtbar werden?
  • Kinder zu Botschaftern empowern: Wie können die Kinder sensibilisiert werden, dass es wichtig ist über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu diskutieren?
  • Projektziele erreichen: Welche Ergebnisse wollen wir aus dem Projekt herbeiführen?

Nach der Begegnung haben die SuS viel zu berichten und erzählen über ihre individuellen Erlebnisse. Wer hört ihnen dann zu? Kann man die Erfahrungen konservieren und zu einem späteren Zeitpunkt präsentieren? Wer dokumentiert die Begegnung?

Abschlussphase

  • Dokumentation: Wie wird das Projekt dokumentiert, was soll bleiben?
  • Rückmeldungen: Wie sollen sich die Beteiligten zum Projekt äussern können und wichtige Inputs für Folgeprojekte liefern? Welche Erkenntnisse aus der Begegnung lassen sich im Schulalltag intergrieren oder werden für die Kinder als nützlich und relevant anerkannt?
  • Evaluation: Wie soll das Projekt abgeschlossen werden oder ist es ein Teilprojekt?

Mit etwas Abstand schaut das Projektteam auf das Projekt zurück und bewertet die Ergebnisse und zieht die Lehren daraus. Gibt es vielleicht Folgeprojekte welche die Schülerinnen und Schüler weiterverfolgen möchten? Eine besondere Begegnung im Dorf welche auf die Ressourcen vor Ort hinweisen? Fragen welche die SuS an weitere SuS weitergeben?

Abschluss mit dem Lehrerteam

Gerne kommen wir nach der Projektdurchführung zu Ihnen an die Schule und erfahren, welche Ziele erreicht wurden und welche Chancen das Angebot noch bietet.

Musterbudget

Projektwoche mit 1 Schulklasse und 9 Halbtagen sowie 1 PädagogIn vom Kinderdorf

Kurskosten (CHF 350.-/Halbtag/Gruppe)  

2'150.-

Kost und Logis (20 + 2 Personen à 37.50 pro Tag) 4 Tage 

3'300.-

1 Kick-off, pauschal 

500.-

Total Projektkosten

5'950.-

Projektkosten pro Kind für die Projektwoche

270.45

50% Kostenbeteiligung Kanton AR

2'975.-

50% Kostenbeteiligung der Schule

2'975.-

Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt über die Abteilung Volksschule. Interessierte Lehrpersonen senden bitte das folgende Dokument ausgefüllt an Anna-Tina Steiner (anna-tina.steiner@ar.ch).

Ihre Kontaktperson

adrian_strazza_-_stiftung_kinderdorf_pestalozzi.jpg
«Ich freue mich, gemeinsam mit Ihnen einen Beitrag zu einer friedlicheren Welt leisten zu können.»

Adrian Strazza
Pädagoge Radioprojekte
Projektleiter Vielfalt als Chance

a.strazza@pestalozzi.ch
+41 71 343 74 10

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