Kinderkonferenz

Kinder haben Rechte – kennst du sie?

An der Kinderkonferenz 2018 haben 61 Kinder sich während vier Tagen intensiv mit ihren Rechten auseinandergesetzt. Am Ende der Konferenz haben sie konkrete Forderungen präsentiert und diese an die Schweizer Politik übergeben. Im Februar 2019 haben 12 Teilnehmende das Bundeshaus in Bern besucht, um herauszufinden, wo ihre Forderungen stehen.

Die Kinderkonferenz 2019 findet vom 13. bis 17. November statt.

Kinderkonferenz goes Bundeshaus

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Am 27. Februar 2019 haben 12 Teilnehmende der Kinderkonferenz das Bundeshaus in Bern besucht. Sie wollten herausfinden, was mit ihren Forderungen seit der Kinderkonferenz im vergangenen November passiert ist. Während vier Tagen hatten sie vom 15. bis 18. November 2018 im Kinderdorf Pestalozzi in Trogen Forderungen an die Politik herausgearbeitet. Diese übergaben sie an der Abschlussfeier an Nationalrätin Rosmarie Quadranti. Sie war es auch, die durch das Parlamentsgebäude in Bern führte und mit den Kindern über den aktuellen Stand ihrer Forderungen sprach.

Anna und Josefine waren mit dabei im Bundeshaus. In Ihrem Erlebnisbericht, erzählen sie, wie sie den Bundeshausbesuch erlebt haben. Viel Spass beim Lesen!

Das war die Kinderkonferenz 2018

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Während der viertägigen Konferenz haben sich die Kinder intensiv mit ihren Rechten auseinandergesetzt. In drei Workshops debattierten sie, was ihre Rechte sind und arbeiteten unter anderem am Schattenbericht für den UN-Kinderrechtsausschuss mit. Der Schattenbericht deckt auf, wo die Kinderrechte nicht oder zu wenig angewandt werden. Lynn aus Bern erzählt, wo sie Verbesserungsbedarf sieht: «Bei Themen, die Kinder betreffen, sollten Kinder auch abstimmen dürfen.»

Kinder richten Forderung an Politik

Am Sonntag sind Nationalrätin Rosmarie Quadranti sowie die Kinderlobbyisten Linda Estermann, Yael Bloch, Jonas Wenger und Fréderic Mader an die Kinderkonferenz eingeladen worden, damit die Kinder ihre Forderungen übergeben konnten. Eine der Forderungen der Kinder lautete zum Beispiel: «Wir fordern, dass Kinder zu Hause keine Gewalt mehr erleben müssen.»

Alle Forderungen der Kinderrechtsbotschafter/innen

«Wir fordern, dass geflüchtete Kinder, die ohne Eltern in der Schweiz ankommen, psychologische Betreuung erhalten, so lange sie es benötigen. Ebenfalls sollen sie das Recht auf eine Pflegefamilie bekommen. Diese Kinder sollten das Recht auf eine neue Familie haben.» Artikel 20

«Wir fordern auch, dass alle Kinder ab dem 10. Lebensjahr, die in der Schweiz leben, bei allen Fragen und Anliegen mitentscheiden dürfen, die sie selbst betreffen. Über diese Dinge müssen die Kinder auf eine angemessene Art informiert werden. Denn Kinder sind Experten für Kinder. Ausserdem sind Kinder ab dem 10. Lebensjahr strafmündig und werden bei Verstössen gegen das Gesetz bestraft. Darum finden wir, dass wir ein Recht auf Mitsprache haben. Ausserdem können wir das mit den Kinderrechtsartikel 12 und 17 begründen.» Artikel 12 und 17

«Wir fordern, dass Kinder zu Hause keine Gewalt mehr erleben müssen.»

«Wir fordern, dass unsere Freizeit nicht mit Nachsitzen weg fällt.»

«Wir fordern, dass Kinder in der Schule mehr mitbestimmen dürfen.»

«Wir fordern, dass man in der Schweiz für Palmölprodukte Steuern zahlen muss.» Artikel 6 und 24

«Wir fordern, dass die Politik dafür sorgt, dass weniger Plastik produziert wird. So wird unsere Gesundheit weniger gefährdet und die Umwelt nicht verschmutzt.»

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