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Serbien

Serbiens Gesellschaft ist noch immer geprägt vom letzten Krieg und ungelösten, politischen Konflikten. Nationalistisches und autoritäres Gedankengut verfestigt sich. Dies zeigt sich vor allem im Anstieg der Diskriminierungen gegenüber Minderheiten.

Bis heute werden die Rechte der Kinder in Serbien in vielen Lebensbelangen verletzt. Gerade Kinder ethnischer Minderheiten sind Diskriminierung ausgesetzt. Doch nicht nur Stereotypen fördern Ausgrenzung: Oft leben Angehörige verschiedener Ethnien in unterschiedlichen Welten und haben kaum Kontakt miteinander.

Frieden durch Austausch

Im Süden Serbiens bleiben die Fronten nach dem Kosovokrieg und dem Preševo-Tal Konflikt verhärtet. Zwar gibt es keine kriegerischen Handlungen, dennoch wird befürchtet, dass die Spannungen jederzeit wiederaufflammen könnten. Segregation verhindert eine richtige Versöhnung. Die Ethnien bewohnen unterschiedliche Stadtteile und besuchen verschiedene Schulen. Durch interkulturellen Austausch reissen wir unsichtbare Grenzen ein und schaffen eine gemeinsame Wertebasis.

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Das Roma und Sinti- Quartier in der Stadt Leskovac im Süden Serbiens.
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Zukunftsperspektiven schaffen

Romakinder wachsen oft in Siedlungen am Stadtrand auf. Zum Teil gibt es kein fliessendes Wasser. Vorbilder, die einen Ausweg aus der Armut zeigen könnten, sind kaum vorhanden. Dies begünstigt die tiefen schulischen Leitungen. Viele Kinder verlassen die Schule frühzeitig. Wir stärken die Schulen, damit sie auf die Interessen und Bedürfnisse der Kinder einzugehen wissen. So fördern sie Fähigkeiten und Wissen, die den Übergang in den Arbeitsmarkt erleichtern.

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SchülerInnen nehmen Mitbestimmungsrecht wahr

Mündige BürgerInnen kennen ihre Rechte. Viele Kinder in Serbien haben jedoch kaum Kenntnisse über ihre Rechte. Wir fördern das Wissen über Kinderrechte und schaffen über SchülerInnenräte Mitbestimmungsmechanismen. So lernen die Kinder schon in jungen Jahren den Umgang mit Demokratie und stehen für die eigenen Rechte wie auch jene von anderen ein.

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«Serbien leidet noch immer unter den Konsequenzen des Krieges und politischen Konflikten. Wir stärken die serbischen Schulen, um die Lebensqualität der Kinder mittels Bildung zu verbessern. »
Slavica Kijevcanin

Länderverantwortliche Serbien

Haben Sie Fragen oder Anregungen zu unserem Engagement in Serbien?s.kijevcanin@pestalozzi.ch

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