Patenschaft Zentralamerika

Mit Bildung der Gewalt entkommen

Drogen, Gewalt und Diskriminierung schaffen ein Klima der Unsicherheit. Bildung ist ein effizientes Mittel, dem Teufelskreis der Armut zu entkommen.

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Erfahren Sie im Video mehr über unsere Arbeit in El Salvador, Guatemala und Honduras.

Kultur der Gewalt durchbrechen

Die Bevölkerung Zentralamerikas mussten Jahrzehnte der Gewalt durchleben. Bewaffnete Konflikte oder Bürgerkriege wurden abgelöst von den drohenden Gefahren ausgehend von Jugendbanden, Maras genannt, die das öffentliche Leben fast überall prägen. Hoffnung auf eine bessere Zukunft ohne Gewalt lässt sich in diesem Kontext nur über eine bessere Bildung säen.

  • 110‘000 Kinder zwischen 5 und 14 Jahren verrichten in El Salvador Kinderarbeit. Viele versuchen in die USA zu migrieren.
  • Die Lehrpläne in Guatemala sind nicht der kulturellen Vielfalt im Land angepasst. Diskriminierung ethnischer Minderheiten sind auch in der Schule an der Tagesordnung.
  • Kinder, die sich auf den Weg in die USA gemacht haben, werden zurück ins Heimatsland deportiert. Das Bildungssystem in Honduras hat keine Instrumente, diese wieder ins Schulsystem zu integrieren.

Die drei Programmländer in Zentralamerika

El Salvador

Den Retter, den das mittelamerikanische Land im Namen führt, könnten die gut sechs Millionen Einwohner gut gebrauchen. Fast ein Drittel lebt unter der Armutsgrenze, wie überall leiden die Kinder ganz besonders unter den Folgen der allgegenwärtigen Gewalt. Es fehlen die Mittel, das Schulsystem zu reformieren. Nur 3,3 Prozent der staatlichen Ausgaben werden in Bildungssektor investiert.

Guatemala

Guatemala ist ein multikulturelles Land mit 25 ethnischen Gruppen, welche Grossteils den Mayas angehören. Die indigene Bevölkerung lebt zu 79 Prozent unter der Armutsgrenze. Die Kürzung im Sozialsystem führten zu einem starken Rückgang der Einschulungsrate von 99 Prozent (2009) auf 82 Prozent (2014), wovon wiederum die indigene Bevölkerung besonders betroffen ist.

Honduras

Über die Hälfte der Menschen in Honduras lebt in Armut. Drei Viertel der Kinder besuchen eine Primarschule, lediglich ein Drittel schliesst diese ohne Klassenwiederholung ab. Die Übertrittrate in die Sekundarschule liegt sogar nur bei 11,5 Prozent. Die öffentlichen Investitionen reichen nicht aus, um das staatliche Programm «Todos Podemos Avanzar» («alle kommen weiter») überall umzusetzen.

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«Haben Sie Fragen oder Anregungen zu unserem Engagement in Zentralamerika?»

Gisela Wattendorff
Programmverantwortliche Zentralamerika

g.wattendorff@pestalozzi.ch

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