Inklusion von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf. So lautet das übergeordnete Ziel unseres Projektes in Nordmazedonien.
2025 haben wir auf verschiedenen Ebenen darauf hingewirkt, dass Kinder mit besonderen Bedürfnissen Zugang zu qualitativer Bildung in Regelschulen haben:
- Fortbildungen für Lehrkräfte zu kindzentrierten Ansätzen, der Entwicklung individueller
- Förderpläne und dem Einsatz unterstützender Technologien
- Individuelle Unterstützung durch qualifizierte Lehrkräfte im Bereich der kindzentrierten Ansätze
- Angepasstes Lernmaterial
- Individuelle Bildungspläne
- Didaktisches Hilfsmaterial sowie unterstützende Technologien
- Stärkung der intersektoralen Zusammenarbeit in Bezug auf die Identifizierung und Einschulung von nicht eingeschulten Kindern
- Ausbildung zukünftiger Lehrkräfte: Zusammenarbeit mit pädagogischen Fakultäten, um inklusive Bildung in die Ausbildung
angehender Lehrpersonen zu integrieren - Intensive Zusammenarbeit auf politischer Ebene mit den zuständigen Behörden, um den politischen Rahmen für inklusive Bildung weiterzuentwickeln
Landesweite Wirkung
Kinder mit besonderem Förderbedarf zeigen dank der bereitgestellten Unterstützung eine kontinuierliche Verbesserung ihrer schulischen Leistungen. So stieg beispielsweise im Jahr 2025 die Durchschnittsnote dieser Schüler*innen im Vergleich zum vorherigen Schuljahr um 1,42 Prozent. 88 schulabstinente Kinder wurden identifiziert und zu Beginn des Schuljahres 2025/26 erstmals erfolgreich eingeschult.
Gemeinsam mit der nationalen Bildungsbehörde entwickelten wir ein umfassendes Konzept für inklusive Bildung sowie verbindliche Standards und Indikatoren. Die neuen Monitoring-Indikatoren schaffen erstmals eine klare Abgrenzung zwischen den Aufgaben der Ressourcenzentren und jenen der Regelschulen.
Darüber hinaus haben wir Leitlinien sowie praktische Instrumente für die Ressourcenzentren erarbeitet und eingeführt. So konnten Standards offiziell verankert und die Qualitätsentwicklung langfristig gestärkt werden.